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Studentenwerk zu Corona-Maßnahmen: Psychosoziale Beratung „wird förmlich überrannt“

CC0 / stux / Pixabay / Universität, Symbolbild
Universität, Symbolbild - SNA, 1920, 07.01.2022
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Das Deutsche Studentenwerk schlägt wegen der Folgen der Corona-Politik Alarm. Immer mehr Studenten benötigen danach psychologische Hilfe.
„Die psychosoziale Beratung der Studenten- und Studierendenwerke wird förmlich überrannt, die Wartezeiten werden länger“, sagte der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks, Matthias Anbuhl, der Deutschen Presse-Agentur am Freitag. Bund und Länder müssten in einem Aktionsprogramm dringend die Ressourcen dafür aufstocken. „Nötig sind bis zu zehn Millionen Euro in den kommenden vier Semestern“, sagte Anbuhl. Er appellierte an Bund und Länder, solche Themen stärker in der Corona-Krisenpolitik zu berücksichtigen.
Studenten litten unter fehlender Präsenzlehre, heißt es. „Vereinsamung, digitale Isolation und depressive Verstimmung sind oftmals die Folge.“ Anbuhl forderte, dass Hochschulen so lange offenbleiben müssten wie möglich. „Und das heißt im Zweifel auch: länger als Bars, Restaurants, Fußballstadien und andere Teile des öffentlichen Lebens.“
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