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Nachtnews: Corona-Inzidenz bei 303, Opfer bei Unruhen in Kasachstan, USA und Japan stärken Allianz

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Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 07.01.2022
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RKI: Neuinfektionen steigen rapide; Arbeitsminister Heil für mehr Homeoffice; Japan und USA stärken Sicherheitsallianz; Dutzende Opfer bei Unruhen in Kasachstan; Samsung erwartet kräftige Zuwächse
SNA präsentiert in Kurzform, was in der Nacht zum Freitag geschehen ist.

RKI: 56.335 Corona-Neuinfektionen

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat erneut einen Anstieg der offiziellen bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Freitagmorgen mit 303,4 an. Er steigt seit Ende Dezember von Tag zu Tag, wobei das RKI weiterhin von einer Untererfassung der Neuinfektionen wegen weniger Tests und Meldungen im Zuge der Feiertage und der Ferien ausgeht.
Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 285,9 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 214,9 (Vormonat: 432,2). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 56 335 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.01 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 41 240 Ansteckungen.
Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 264 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 323 Todesfälle.

Arbeitsminister Heil plädiert für mehr Homeoffice

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) erwartet von den Corona-Beratungen von Bund und Ländern an diesem Freitag auch noch einmal Hinweise für ein verstärktes Arbeiten im Homeoffice in Deutschland. "Ich gehe davon aus, dass die Bundesregierung und die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten noch einmal sehr, sehr deutlich machen werden, welche Regeln schon gelten und einzuhalten sind", sagte Heil der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Dazu gehören auch die Vorgaben zum Homeoffice."
Heil erinnerte daran, dass im Infektionsschutzgesetz geregelt sei, dass Homeoffice angeboten und auch wahrgenommen werden müsse, wo es möglich sei. Seitdem werde Homeoffice auch wieder stärker genutzt. "Aber da ist noch Luft nach oben", sagte Heil. "Deshalb ist jetzt der klare Appell an die Unternehmen, wo immer möglich Homeoffice anzubieten und die klare Aufforderung an die Beschäftigten, wann immer möglich von zu Hause zu arbeiten." Es gelte jetzt noch einmal, soziale Kontakte zu reduzieren und damit auch einen Beitrag für die Gesellschaft gegen die Ausbreitung des Virus zu leisten.
"Im vergangenen Frühjahr haben wir mit der Regelung zum Homeoffice einen signifikanten Beitrag geleistet, die Infektionen zu senken - damals noch nicht mit Omikron", sagte Heil. "Umso mehr ist dies jetzt mit der ansteckenderen Variante nötig."

Kasachstans Innenministerium: 26 Demonstranten getötet

Infolge der Unruhen im zentralasiatischen Kasachstan sind nach Angaben des Innenministeriums 26 Demonstranten getötet worden. Zudem habe es mehr als 3000 Festnahmen gegeben, berichtete der Staatssender Khabar 24 am Freitagmorgen unter Berufung auf das Ministerium. Die Behörde sprach demnach von "bewaffneten Verbrechern". Weitere 18 von ihnen seien verletzt worden.
Präsident Kassym-Jomart Tokajew sagte Khabar 24 zufolge, dass die Anti-Terror-Einsätze bis zur "kompletten Auslöschung der Kämpfer" andauern sollen. In Almaty im Südosten des Landes, wo die Ausschreitungen besonders heftig gewesen waren, sollen sich bewaffnete Demonstranten im Gebäude eines Fernsehsenders verschanzt haben. Die Ordnung im Land sei aber weitgehend wiederhergestellt, sagte Tokajew.

Japan und USA wollen Sicherheitsallianz stärken

Japan und seine Schutzmacht USA wollen ihr Sicherheitsbündnis weiter verstärken. Es sei "wichtiger denn je", dass Japan und die Vereinigten Staaten "vereint sind und Führung zeigen" angesichts einer Reihe von Herausforderungen, sagte Japans Außenminister Yoshimasa Hayashi am Donnerstag laut Medien bei einer Videoschalte der Außen- und Verteidigungsminister beider Staaten. Beide Seiten wollen im Rahmen eines neuen Abkommens mit Blick auf Nordkoreas Hyperschallraketen und andere Bedrohungen auch im Weltall ihre Zusammenarbeit in der militärischen Forschung intensivieren.
Es sei wichtig, mit neuen Mitteln auf Bedrohungen durch Länder zu reagieren, die versuchten, die internationale regelbasierte Ordnung zu untergraben, sagte Blinken laut der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo. Dazu zählen die Partner vor allem China und Nordkorea. Erst am Vortag hatte Japan auch mit Australien eine engere Militärkooperation vereinbart. So wollen beide Bündnispartner der USA gemeinsame Manöver erleichtern.
Zusammen mit Indien bilden Japan, die USA und Australien die sogenannte Quad-Gruppe. Die vier Länder wollen ihr Engagement im Indopazifik ausbauen und damit China die Stirn bieten.

Samsung erwartet kräftige Zuwächste

Die hohe Nachfrage nach Chips für Rechenzentren hat dem Elektronik-Riesen Samsung im Schlussquartal 2021 kräftige Zuwächse beschert. In seinem Ergebnisausblick für das Quartal geht der Weltmarktführer bei Speicherchips, Smartphones und Fernsehern von einem Anstieg des operativen Gewinns um 52,5 Prozent im Jahresvergleich sowie einem vierteljährlichen Umsatz in Rekordhöhe aus. Der Gewinn aus den Kerngeschäften werde voraussichtlich 13,8 Billionen Won (etwa 10,2 Milliarden Euro) betragen, teilte das südkoreanische Unternehmen am Freitag mit.
Beim Umsatz erwartet Samsung einen Anstieg um 23,5 Prozent auf 76 Billionen Won (55,9 Milliarden Euro). Schon der Erlös von 74 Billionen Won in den Monaten Juli bis September bedeutete für das Unternehmen einen Quartalsrekord. Genaue Geschäftszahlen legt Samsung traditionell erst zu einem späteren Zeitpunkt vor. Vor allem das Halbleitergeschäft legte zuletzt aufgrund der starken Nachfrage nach Datenzentren deutlich zu. (dpa)
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