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17. Todestag von Oury Jalloh: Matratze vor Justizzentrum in Halle angezündet

Polizeieinsatz (Symbolbild) - SNA, 1920, 07.01.2022
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Genau 17 Jahre nach dem Tod des Asylbewerbers Oury Jalloh haben Unbekannte am Freitagmorgen eine brennende Matratze vor dem Eingang des Justizzentrums in Halle platziert. Die Polizei schließt einen politischen Hintergrund nicht aus.
Zeugen hätten gegen 01.40 Uhr fünf schwarz gekleidete Unbekannte vor dem Gebäude gesehen, in dem unter anderem die Staatsanwaltschaft untergebracht ist, teilte die Polizei der Deutschen Presse-Agentur mit.
Bei Eintreffen der Einsatzkräfte war die Matratze demnach fast vollständig verbrannt und die Täter waren verschwunden. Die Polizei wollte einen Zusammenhang mit dem Gedenken an Oury Jalloh am Freitag nicht explizit bestätigen. Sie schließe jedoch einen politischen Hintergrund nicht aus.
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Oury Jalloh war am 7. Januar 2005 in einer Gewahrsamszelle des Polizeireviers in Dessau-Roßlau tot aufgefunden worden. Die Obduktion ergab schwere Verbrennungen. Die genauen Todesumstände gelten auch nach zwei Landgerichtsprozessen als nicht aufgeklärt.
Nach den Ermittlungen der Behörden soll der 36-jährige Sierra-Leoner in der Zelle einen Brand selbst gelegt haben, obwohl er in dem Raum an Händen und Füßen gefesselt war. Mehrere Initiativen zweifeln an dieser Darstellung und werfen Staatsanwaltschaft und Polizei Vertuschung vor. Sie sprechen von „Mord“.
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