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AfD-Fraktionschefin Weidel: Corona-Beschlüsse von Bund und Ländern sind „panikgetrieben“

© AP Photo / Markus Schreiber Alice Weidel (Archiv)
 Alice Weidel (Archiv) - SNA, 1920, 07.01.2022
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AfD-Fraktionschefin Alice Weidel hat die jüngsten Corona-Beschlüsse von Bund und Ländern als „panikgetrieben“ kritisiert.
Diese seien unverantwortlich, erklärte sie nach der Ministerpräsidentenkonferenz am Freitag. Wieder werde auf die Sieben-Tage-Inzidenz geschaut, „statt vor allem die Auslastung der Krankenhäuser und insbesondere der Intensivstationen zur Entscheidungsgrundlage zu machen“.
Die flächendeckende 2G-plus-Regelung werde dramatische Folgen für die bereits stark angeschlagene Gastronomie haben.
„Ohne angemessene finanzielle Entschädigungen wäre 2G plus der endgültige Sargnagel für die Branche.“
Ihr Co-Fraktionschef Tino Chrupalla forderte: „Die Bundesregierung muss endlich eine Exit-Strategie für ihre unverhältnismäßige Corona-Politik vorlegen.“

Bund und Länder beschließen 2G-Plus für Gastronomie und verkürzte Quarantäne

Nach einem Bund-Länder-Beschluss vom Freitag soll künftig in Restaurants, Cafes und Kneipen bundesweit und unabhängig von den Corona-Zahlen eine 2G-plus-Regel gelten. Geimpfte und Genesene müssen einen tagesaktuellen negativen Corona-Test oder eine Auffrischungsimpfung vorweisen, um Zutritt zu bekommen.
Olaf Scholz verkündet Corona-Beschlüsse in Pressekonferenz  - SNA, 1920, 07.01.2022
Bund und Länder beschließen 2G-Plus für Restaurants und Kneipen und verkürzte Quarantäne
Entschieden wurde auch, die Quarantäne für Kontaktpersonen und die Isolierung Infizierter zu verkürzen und zu vereinfachen. Kontaktpersonen werden danach von der Quarantäne ausgenommen, wenn sie eine Auffrischungsimpfung haben, frisch doppelt geimpft sind, geimpft und genesen oder frisch genesen sind. Für alle Übrigen sollen Isolation oder Quarantäne in der Regel nach zehn Tagen enden, wenn sie sich nicht vorher „freitesten“ lassen. Das geht nach sieben Tagen.
Bund und Länder bekräftigten die geltenden Kontaktbeschränkungen, verschärften diese aber nicht. So bleibt es dabei, dass private Zusammenkünfte von Geimpften und Genesenen mit maximal 10 Personen erlaubt sind. Für nicht geimpfte und nicht genesene Menschen gilt weiter, dass sich lediglich die Angehörigen des eigenen Haushalts sowie höchstens zwei Personen eines weiteren Haushaltes treffen dürfen. Kinder bis zur Vollendung des 14 Jahres sind jeweils ausgenommen.
Sachsen-Anhalt bleibt zunächst bei seinen derzeit geltenden Corona-Maßnahmen und wird in der Gastronomie nicht zusätzlich auf Tests für Genesene und Geimpfte setzen. In Sachsen-Anhalt gebe es anders als in anderen Bundesländern fast nur die Delta-Variante des Coronavirus, deshalb seien neue Maßnahmen zunächst nicht nötig, sagte Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) in Magdeburg. „Es ist unsere Aufgabe, differenzierte Lösungen zu finden.“ Jeder finde seine eigene Taktung.
Mund- und Nasenschutzmaske der Sicherheitsklasse FFP2 (Symbolbild) - SNA, 1920, 06.01.2022
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