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Anti-Terror-Einsatz in Kasachstan: 26 bewaffnete Aufständische getötet

© SNA / Sputnik / Zur BilddatenbankMilitärs in der kasachischen Hauptstadt Nursultan
Militärs in der kasachischen Hauptstadt Nursultan - SNA, 1920, 07.01.2022
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Im Kampf gegen die bewaffneten Aufständischen in Kasachstan haben die Sicherheitskräfte nach Angaben des Innenministeriums alle Gebäude von Stadt-und Bezirksverwaltungen sowie Polizeianlagen unter ihre Kontrolle gebracht.
Die geräumten Stadt- und Bezirksverwaltungen würden nun unter verstärkten Sicherheitsvorkehrungen bewacht, hieß es.
70 Sicherheitskontrollposten seien landesweit eingerichtet worden, diese seien rund um die Uhr in Betrieb. Zudem seien 26 bewaffnete Aufständische getötet worden:
„26 bewaffnete Verbrecher wurden eliminiert und 18 weitere verletzt“, hieß es in der Mitteilung.
Mehr als 3000 Teilnehmer der Massenproteste wurden nach Angaben des Innenministeriums festgenommen.
In der Millionenstadt Almaty im Süden des Landes seien mehr als 70 Kämpfer, die die administrativen Gebäude angegriffen haben sollen, und mehr als 30 Plünderer festgenommen worden, wie die Nachrichtenagentur Sputnik Kasachstan unter Berufung auf die Polizei berichtete.
Proteste in Kasachstan: Polizeibeamte blockieren die Anfahrt zur Präsidentenresidenz Akorda  - SNA, 1920, 07.01.2022
„Bis zur vollständigen Eliminierung“ des Aufstands: Kasachstan ruft Terror-Alarmstufe Rot aus
Die Unruhen in Almaty dauern – im Unterschied zu einigen anderen kasachischen Regionen – immer noch an. Eine Anti-Terror-Operation ist in der Stadt noch im Gange. In der Nacht auf Freitag waren nach Angaben des TV-Senders Khabar 24 immer wieder Schüsse auf den Straßen der ehemaligen Hauptstadt zu hören. Auf dem Platz der Republik in Almaty habe eine „Gruppe von Extremisten“ das Gebäude des Fernsehsenders MIR blockiert, es gebe Opfer, hieß es. Nach Informationen des Fernsehsenders liegen die Leichen „direkt auf der Straße“.

Proteste in Kasachstan

Die Massenproteste in Kasachstan hatten Anfang Januar begonnen. Als Auslöser gilt ein starker Anstieg von Treibstoffpreisen. Zunächst protestierten Einwohner der Städte Schangaösen und Aktau in der ölfördernden Region Mangghystau im Westen des Landes, später weiteten sich die Demonstrationen auf andere Regionen aus. Am 4. und 5. Januar kam es in der ehemaligen Hauptstadt Almaty zu Zusammenstößen zwischen den Protestierenden und Sicherheitskräften, bei denen die Polizei Tränengas und Blendgranaten einsetzte. Landesweit wurde das Internet abgeschaltet, eine Reihe von Fernsehsendern stellte vorübergehend ihre Ausstrahlungen ein. Am Mittwoch wurde ein landesweiter Ausnahmezustand verhängt, der bis zum 19. Januar gelten soll
Generalsekretär der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS), Stanislaw Sas - SNA, 1920, 06.01.2022
„Völliger Unsinn“: Generalsekretär kritisiert Berichte über angebliche OVKS-Invasion in Kasachstan
Am Mittwochmorgen entließ Präsident Kassym-Schomart Tokajew die Regierung und ernannte sich zum Chef des Nationalen Sicherheitsrates. Zudem bat er das von Russland geführte Militärbündnis OVKS um Hilfe bei der „Überwindung der terroristischen Bedrohung“. Als Reaktion wurde die Entsendung einer kollektiven Friedenstruppe nach Kasachstan beschlossen. Die Truppe soll für einen begrenzten Zeitraum eingesetzt werden. Die Mission ziele darauf ab, die Lage im Land zu stabilisieren und zu normalisieren.
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