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Zypern: Polizei treibt Migranten mit Warnschüssen auseinander

© AFP 2021 / IAKOVOS HATZISTAVROUPolizei in Zypern
Polizei in Zypern  - SNA, 1920, 05.01.2022
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In der zypriotischen Ferienstadt Paphos hat die Bereitschaftspolizei eine Gruppe von rund 200 Migranten mit Warnschüssen auseinandergetrieben. Nahe der Hauptstadt Nikosia soll es in einem Aufnahmelager fast zeitgleich zu Ausschreitungen gekommen sein.
Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, soll es am Dienstagabend auf der Insel Zypern zu Zusammenstößen zwischen Migranten und der Polizei gekommen sein. So seien rund 200 Migranten in Paphos von der Polizei unter Einsatz von Warnschüssen auseinandergetrieben worden. Fast zeitgleich habe es Ausschreitungen in einem Aufnahmelager nahe der Hauptstadt Nikosia gegeben. In beiden Fällen seien Polizisten mit Steinen beworfen worden, nach Polizeiangaben wurden mehrere Menschen in Polizeigewahrsam genommen. Die Ursachen für die Unruhen seien noch unklar.
Medienberichten zufolge sollen sich Einwohner des Stadtteils Chloraka beschwert haben, dort hätte sich eine Art Ghetto mit Hunderten von Menschen gebildet, über das die Polizei die Kontrolle verloren habe.
Laut EU-Statistik für 2020 gehen auf Zypern im Verhältnis zur Bevölkerungsgröße die meisten Asylanträge in der Europäischen Union ein. Nach Angaben des Innenministers Nikos Nouris sollen allein im vergangenen Oktober und November 4000 Migranten auf Zypern angekommen sein.
Migrantenboot im Ärmelkanal  - SNA, 1920, 04.01.2022
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