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Dixie Fire in Kalifornien: Ermittler nennen Brandursache

© AP Photo / Noah BergerWaldbrand Dixie Fire in Kalifornien (Archivbild)
Waldbrand Dixie Fire in Kalifornien (Archivbild) - SNA, 1920, 05.01.2022
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Die Ermittler von dem Ministerium des US-Bundesstaates Kalifornien für Forstwirtschaft und Brandschutz (Cal Fire) haben nach eigenen Angaben die Ursache des Flächenbrandes Dixie Fire festgestellt, der im vergangenen Jahr fast 3900 Quadratkilometer Land zerstört hatte.
Nach den Erkenntnissen der Ermittler wurde der Waldbrand dadurch ausgelöst, dass ein Baum mit Stromleitungen in Berührung kam, die von dem Energieversorger Pacific Gas and Electric (PG&E) betrieben werden.
Der Untersuchungsbericht sei an die Staatsanwaltschaft von Butte County weitergeleitet worden, hieß es in einer Mitteilung der Behörde.
Nach Informationen der Zeitung „Los Angeles Times“ habe sich der Energieversorger dazu verpflichtet, zusätzlich zu den in seinem Plan zur Eindämmung von Waldbränden 2021 vorgesehenen Maßnahmen 10.000 Meilen (etwa 16.000 Kilometer) seiner Leitungen zu vergraben. In einer Erklärung am Dienstagabend habe das Unternehmen darauf hingewiesen, dass der betroffene Baum einer von acht Millionen seinesgleichen sei, die sich „in Schlagdistanz“ zu PG&E-Leitungen befinden würden.
Waldbrände in Kalifornien - SNA, 1920, 30.08.2021
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Der Waldbrand Dixie Fire war Mitte Juli 2021 nach einer extremen Hitzewelle ausgebrochen und endete während der heftigen Regenfälle Ende Oktober. Nach Angaben von Cal Fire waren Countys Butte, Plumas, Lassen, Shasta und Tehama vom Feuer betroffen. Insgesamt 963.309 Acres (umgerechnet etwa 3898 Quadratkilometer – Anm. d. Red.) Land soll dabei verbrannt worden sein. Darüber hinaus seien 1329 Gebäude zerstört und 95 weitere beschädigt worden.
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Im Dezember hatte PG&E nach Angaben der Zeitung im Rahmen eines Vergleichsabkommens mit den staatlichen Aufsichtsbehörden der Zahlung von 125 Millionen US-Dollar an Bußgeldern und Strafen zugestimmt. Hintergrund sei das sogenannte Kincade Fire, ein Brand, der nach Angaben der Ermittler von der Cal Fire auf eine fehlerhafte Übertragungsleitung des Unternehmens Pacific Gas and Electric zurückzuführen sei. 2019 hatten die Flammen mehr als 77.000 Hektar nordkalifornisches Weingebiet vernichtet.
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