Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Treffen mit Nato: Moskau erwartet greifbares Resultat

© SNA / Wladimir TrefilowDie Flaggen der Nato, Russlands und der Ukraine
Die Flaggen der Nato, Russlands und der Ukraine - SNA, 1920, 05.01.2022
Abonnieren
Bei den Sicherheitsgesprächen mit der Nato am Mittwoch nächster Woche will Russland greifbare Ergebnisse erzielen. Das machte der stellvertretende Außenminister Alexander Gruschko deutlich.
„Wir wollen unverzüglich und substantiell verhandeln. Die aktuelle Situation erfordert das“, sagte Gruschko der Agentur RIA Novosti. Russland lege großen Wert darauf, dass bei den Gesprächen „konkrete Ergebnisse“ erzielt würden.
Moskau strebe eine Entscheidung an, „die die Situation im Bereich der militärischen Sicherheit in Europa tatsächlich verbessert“, erklärte Gruschko. „Wir wollen keine Verhandlungen wegen Verhandlungen.“ Er schloss nicht aus, dass dafür mehrere Gesprächsrunden nötig sein werden.
Russland werde zu den Gesprächen eine interministerielle Delegation unter Beteiligung des Außen- und des Verteidigungsministeriums entsenden, merkte der stellvertretende Außenminister an. „Wir gehen davon aus, dass das Militär an der Diskussion über militärische Sicherheit unmittelbar teilnehmen wird.“

Was am 12. Januar genau diskutiert wird, steht laut Gruschko noch nicht fest. Die Tagesordnung sei nicht vereinbart worden. Nachdem die Nato die Arbeit des Russland-Nato-Rates auf Eis gelegt habe, „gibt es keine Strukturen mehr, die sich darum kümmern könnten“. Deshalb wisse Russland nicht, wer die Nato beim bevorstehenden Treffen repräsentieren werde.
Sergej Rjabkow, stellvertretender Außenminister Russlands  - SNA, 1920, 27.12.2021
Moskau spricht Klartext: Müssen dem Heranrücken der Nato ein Ende setzen
Der Nato-Russland-Rat soll am 12. Januar erstmals seit zweieinhalb Jahren wieder tagen. Der Generalsekretär des westlichen Militärbündnisses, Jens Stoltenberg, teilte mit, dass die Nato bei der Zusammenkunft über die europäische Sicherheit und den Ukraine-Konflikt beraten wolle.
Für den 10. Januar sind in Genf Sicherheitsgespräche zwischen Russland und den USA geplant. Russland hatte zuvor Entwürfe für zwei Abkommen mit den USA und der Nato veröffentlicht. Darin geht es unter anderem darum, dass die Nato garantieren soll, dass sie sich nicht weiter nach Osten ausdehnt und dass die Ukraine nicht ins Bündnis aufgenommen wird.
Außerdem sind gegenseitige Sicherheitsgarantien wie die Nichtstationierung von Kurz- und Mittelstreckenraketen in der Reichweite voneinander vorgesehen. Der russische Vize-Außenminister, Sergej Rjabkow, warnte vor einer neuen Konfrontationsspirale, sollte der Vorstoß Moskaus ohne Reaktion bleiben.
Newsticker
0
Neueste obenÄlteste oben
loader
Live
Заголовок открываемого материала
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала