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Künftig pauschale Schließungen vermeiden: Lindner trotz Omikron-Welle gegen Lockdown

© AP Photo / Michael SohnFDP-Chef Christian Lindner
FDP-Chef Christian Lindner - SNA, 1920, 05.01.2022
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Trotz der wachsenden Omikron-Welle soll es keinen neuen Corona-Lockdown in Deutschland geben, wie der Bundesfinanzminister und FDP-Vorsitzende Christian Lindner am Mittwoch gegenüber den Zeitungen „Stuttgarter Zeitung“, „Stuttgarter Nachrichten“ und den Partnerzeitungen der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft erklärte.
„Wir wollen auch künftig flächendeckende und pauschale Schließungen vermeiden“, so Lindner. Die neue Virusvariante sei zwar eine Herausforderung.
„Unser Ziel bleibt dennoch, das gesellschaftliche Leben soweit es geht zu erhalten und soziale Schäden soweit es geht zu vermeiden“, schilderte der FDP-Chef vor den Bund-Länder-Beratungen.
Stattdessen solle das Gesundheitssystem in die Lage versetzt werden, bei künftigen Wellen die gesamte Bevölkerung binnen eines Monats impfen zu können. Lindner verteidigte die Politik seiner Partei in der Corona-Pandemie. Man habe die vierte Welle mit „maßvollen Kontaktbeschränkungen und der erfolgreichsten Boosterkampagne Europas“ bewältigt, sagte er den Blättern.
„Als Vorsitzender einer liberalen Partei muss ich aushalten, dass wir kritisiert werden, wenn wir den freiheitlichen Bürgerrechten besonderes Gewicht einräumen.“
Coronavirus-Variante Omikron (Symbolbild) - SNA, 1920, 04.01.2022
Zahl nachgewiesener Omikron-Fälle binnen einer Woche verdreifacht
Nach Angaben der zuständigen Landesbehörden ist Omikron inzwischen in mehreren Bundesländern wie Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein, und Niedersachsen die vorherrschende Virusvariante. Regional werden die Corona-Auflagen zum Teil bereits verschärft.

Omikron-Variante in Deutschland

Die Zahl der an das Robert Koch-Institut (RKI) übermittelten sicher nachgewiesenen und wahrscheinlichen Omikron-Fälle in Deutschland hat sich binnen einer Woche mehr als verdreifacht. 35.529 Ansteckungen würden nun der neuen Corona-Variante zugeordnet, hieß es am Dienstag auf einer RKI-Übersichtsseite (Datenstand 4. Januar). Vor einer Woche hatte der Wert noch bei 10.443 gelegen (Datenstand 28. Dezember).
Behandlung von Covid-19-Patienten  - SNA, 1920, 27.11.2021
Erste zwei Fälle der Omikron-Virusvariante in Deutschland bestätigt
Die Corona-Variante B.1.1.529 war Ende November in Südafrika entdeckt worden. Die WHO hatte sie als „besorgniserregend“ eingestuft und nach dem 15. Buchstaben des griechischen Alphabets – Omikron – benannt. Laut Experten können sich auch Genesene und Geimpfte mit der Mutation infizieren. Die Symptome der Krankheit variieren von Müdigkeit bis Kopf- und Muskelschmerzen.
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