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Prognos erwartet ab Frühjahr kräftigen Aufschwung in deutscher Wirtschaft

© SNA / Brian Smith / Zur BilddatenbankBörse (Archiv)
Börse (Archiv) - SNA, 1920, 05.01.2022
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Die konjunkturellen Aussichten für Deutschland werden nach Einschätzung von Prognos weiterhin von der Corona-Pandemie dominiert. Das Forschungs- und Beratungsunternehmen geht in einer Schätzung von einer noch einmal geschwächten deutschen Wirtschaft zum Jahresstart 2022 aus. Im Frühjahr soll dann ein kräftiger Aufschwung folgen.
Für das Gesamtjahr 2022 zeigt die Berechnung einen BIP-Zuwachs von vier Prozent. „Die aktuell vierte Welle der Pandemie trifft die deutsche Wirtschaft in diesem Winter härter als noch im Sommer 2021 erwartet. Der kräftige Aufschwung nach dem historischen Einbruch ist vertagt“, teilte Prognos mit.
Als weiterer Belastungsfaktor komme gegenwärtig hinzu, dass vor allem die Industrie weiterhin noch immer mit gravierenden Lieferengpässen zu kämpfen habe. „Anhaltende Lieferengpässe dämpfen auch 2022 die Wertschöpfung“, erklärte Prognos-Chefvolkswirt Michael Böhmer.
Schokolade (Symbolbild) - SNA, 1920, 17.12.2021
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Für das Gesamtjahr 2022 erwartet Prognos einen Zuwachs des realen Bruttoinlandsprodukts in Höhe von vier Prozent. „Wachstumstreiber ist der private Konsum, aber auch die Investitionen werden nach verhaltener Entwicklung 2021 in diesem Jahr einen substanziellen Beitrag leisten.“
„Der Arbeitsmarkt ist stabil, die Industrie läuft und die Staatsfinanzen bleiben tragfähig“, sagte Böhmer. Unter dieser Annahme könne sich der Aufschwung im Jahr 2023 fortsetzen.
Trotz der wiederkehrenden Schocks in den vergangenen zwei Jahren befindet sich die deutsche Volkswirtschaft laut Prognos strukturell weiterhin in gesunder Verfassung. „Der Arbeitsmarkt hat sich widerstandsfähig gezeigt, die industrielle Basis ist intakt und die Staatsfinanzen bleiben in einem immer noch günstigen Zinsumfeld trotz Nettoneuverschuldung in Rekordhöhe tragfähig“, hieß es.
Zudem sei in vielen Bereichen die Krise genutzt worden, um Umstrukturierungen vorzunehmen, die sich mittelfristig als produktivitätssteigernd auszahlen würden. „Vor diesem Hintergrund erwarten wir für 2023 einen nochmals kräftigen BIP-Zuwachs in Höhe von 2,8 Prozent.“
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