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Luise Amtsberg ist Deutschlands neue Menschenrechtsbeauftragte

© SNA / Alexey WitwizkiEuropäischer Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg (Archivbild)
Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg (Archivbild) - SNA, 1920, 05.01.2022
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Das Bundeskabinett hat die 37 Jahre alte Luise Amtsberg am Mittwoch in Berlin zur Beauftragten der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfe ernannt.
„Menschenrechtsverletzungen sind in vielen Teilen der Welt alltäglich. Die andauernde Covid-19 Pandemie hat jahrzehntelang bestehende Ungleichheiten noch verstärkt und hat besonders Autokratien einen willkommenen Vorwand geliefert, die Geltung fundamentaler Rechte dauerhaft einzuschränken“, teilte die Grünen-Politikerin am Mittwoch, nach ihrer Ernennung durch das Bundeskabinett, mit.
Sie wolle sich in der neuen Position unbeirrt für Menschenrechte einsetzen und dabei einen besonderen Schwerpunkt auf den Schutz von Menschenrechtsverteidigern legen, sagte sie. Zudem gelte es, gemeinsam mit Partnern insbesondere die vorausschauende humanitäre Hilfe voranzubringen.
„Das bedeutet zu handeln, bevor Flut, Dürre oder Sturm den Menschen ihre Lebensgrundlage entzieht“, sagte Amtsberg.
Als Leitlinie ihres politischen Handelns nannte sie eine „feministische Außenpolitik“. „Hierzu gehört der Schutz von Frauen, Mädchen und marginalisierten Gruppen sowie die Stärkung von Frauen in der Außenpolitik“, sagte Amtsberg. Ihr Amt begreife sie als Schnittstelle zwischen Zivilgesellschaft, Parlament und der Bundesregierung.
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