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Lauterbach pocht auf schärfere Kontaktbeschränkungen

© REUTERS / HANNIBAL HANSCHKEDeutschlands neuer Gesundheitsminister Karl Lauterbach
Deutschlands neuer Gesundheitsminister Karl Lauterbach - SNA, 1920, 05.01.2022
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Bei der bevorstehenden Bund-Länder-Konferenz zur Corona-Pandemie am Freitag will Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach eine weitere Verschärfung der Kontaktbeschränkungen durchsetzen. Der SPD-Politiker verteidigt auch kürzere Quarantänefristen.
„Verschärfungen werden leider notwendig sein, um der schweren Welle, die auf uns zukommt, zu begegnen“, sagte Lauterbach dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Ich werde dazu Vorschläge machen“, betonte er, ohne Details nennen zu wollen.
Der bayerische CSU-Politiker Klaus Holetschek nach seiner Vereidigung als neuer Landesgesundheitsminister Bayerns im Landtag in München am 8. Januar 2021. - SNA, 1920, 26.12.2021
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Lauterbach sieht insbesondere für Ungeimpfte keinen Grund zur Entwarnung: „Man kann ihnen nicht in Aussicht stellen, dass für sie die Kontaktbeschränkungen kurz- oder mittelfristig aufgehoben werden.“ Das sei allerdings auch in ihrem eigenen Sinne. „Ich möchte es den Ungeimpften ersparen, dass sie auf die Intensivstation kommen“, betonte der SPD-Politiker.
„Mein Appell an die Ungeimpften ist, dass sie sich schnell zumindest einmal impfen lassen, damit sie wenigstens für den ganz schweren Krankheitsverlauf eine wichtige Schutzwirkung haben“, betonte er.
Gleichzeitig setzte sich Lauterbach für kürzere Quarantänefristen ein: „Studien zeigen, dass die Generationszeit – also auch die Phase, in der sich das Virus im Körper ausbreitet, und die Phase, in der ein Mensch ansteckend ist – bei Omikron viel kürzer ist.“ Deshalb könne die Quarantänezeit bis zu einem gewissen Grad verkürzt werden, ohne dass man ins Risiko gehe.
Lauterbach strebt auch die rasche Einführung einer allgemeinen Impfpflicht ohne den Aufbau eines Impfregisters an. Als Bundestagsabgeordneter arbeite er an einem Vorschlag für eine allgemeine Impfpflicht für über 18-Jährige, sagte der SPD-Politiker dem RND. „Er soll unbürokratisch sein und bevorzugt ohne Impfregister auskommen. Es soll auch keine neuen Meldestrukturen geben.“
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