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ifo: Lage der Autoindustrie verdüstert sich fünften Monat in Folge

CC0 / Didgeman / Pixabay / Autoindustrie (Symbolbild)
Autoindustrie (Symbolbild)  - SNA, 1920, 05.01.2022
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Die Lage in der deutschen Autoindustrie hat sich nach Einschätzung des Ifo-Instituts den fünften Monat in Folge verschlechtert. Der ifo-Indikator für die Branche fiel auf minus einen Punkt im Dezember, nach plus 7,9 im November.
Der Lageindikator für die Hersteller fiel deutlich auf 15,6 Punkte, nach 36,5 im November, teilte das Institut am Mittwoch mit. „Diese abermalige Verschlechterung ist von den Herstellern getrieben, nicht von den Zulieferern“, erklärte Oliver Falck, Leiter des ifo-Zentrums für Industrieökonomik und neue Technologien.
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Alle Hersteller seien weiterhin von Lieferengpässen bei Vorprodukten betroffen, so die Münchner Wirtschaftsforscher. „Das Geschäft im Ausland scheint zu stocken.“ Der Index für die Exporterwartungen sei auf 28,1 Punkte gefallen, nach 51,1 im November.
„Auch die Erwartungen bei den Herstellern sind nicht mehr so rosig“, ergänzte Falck. Die Geschäftserwartungen der Hersteller seien von 42,7 Punkten auf 18,2 im Dezember gefallen.
Nach den Erkenntnissen der Forscher überträgt sich die Situation bei den Herstellern direkt auf die Zulieferer: „Die Lage der Zulieferer bleibt schlecht. Der Indikator stieg zwar auf minus 13,6 Punkte, nach minus 21,7 im November, blieb aber deutlich im negativen Bereich.“
Die Geschäftserwartungen der Zulieferer seien so pessimistisch wie seit fast zwei Jahren nicht mehr. Der Index sei von minus 24,8 Punkten auf minus 28,6 im Dezember gefallen. „Die jüngsten Ankündigungen von Autoherstellern, ihr Engagement in China weiter auszubauen, drückt sicherlich auf die Stimmung insbesondere mittelständischer Zulieferer, die stark von der Automobilproduktion in Deutschland abhängen“, fügte Falck hinzu.
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