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Estnischer Verteidigungsminister plädiert für Eindämmung Russlands

© AFP 2021 / TIMO ANISEstnische Flagge
Estnische Flagge - SNA, 1920, 05.01.2022
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Laut dem estnischen Verteidigungsminister, Kalle Laanet, ist es notwendig, Russland einzudämmen, da sich ihm zufolge die Sicherheitslage im Zusammenhang mit der Situation um die Ukraine verschlechtern könnte.
„In den letzten sechs Monaten ist klar geworden, dass sich die Sicherheitslage stark verschlechtern könnte, aber jetzt ist das Wichtigste, sich auf die Eindämmung Russlands zu konzentrieren. Russland muss die Folgen eines Angriffs auf die Ukraine verstehen. Aus diesem Grund beschloss Estland, der Ukraine neben diplomatischer Unterstützung auch echte Hilfe anzubieten“, sagte Laanet am Mittwoch in einer Sendung des Senders ETV.
Ende Dezember hatte Laanet die mögliche Übergabe von Panzerabwehrraketen Javelin und 122-mm-Haubitzen an die Ukraine verkündet. Er merkte an, dass vor einer endgültigen Entscheidung über die Lieferung von Waffen an ein anderes Land die Genehmigung des Landes, in dem die Raketen hergestellt wurden – der USA – sowie der ehemaligen Besitzer der Haubitzen – Finnland und Deutschland – eingeholt werden müsse. Somit hänge der Zeitpunkt der Hilfeleistung davon ab, wie die Verhandlungen mit den Alliierten verlaufen würden.
„Derzeit versuchen die Alliierten herauszufinden, ob es möglich ist, estnische Waffen im Bedarfsfall zu übergeben, aber eine Entscheidung über Lieferungen wird erst getroffen, wenn echte Militärhandlungen in der Ukraine beginnen“, fügte der Verteidigungsminister hinzu.
Bei der Ukraine und im Westen läuten in der letzten Zeit wegen einer angeblichen Konzentration russischer Truppen in der Nähe der ukrainischen Grenze die Alarmglocken. Demnach soll Russland dort derzeit zwischen 75.000 und 100.000 Soldaten zusammengezogen haben.
Befürchtet wird, dass es zu einem Angriff seitens Russlands auf das Nachbarland kommen könnte. Seitdem drohen mehrere westliche Staaten Russland mit Konsequenzen und sagen eine angebliche Invasion des Staates gegen die Ukraine voraus.
Russland hat die Vorwürfe des Westens und der Ukraine mehrmals zurückgewiesen und betont, dass die Erklärungen über eine „russische Aggression“ als Vorwand für die Stationierung von mehr Nato-Technik unweit der russischen Grenzen missbraucht würden.
Russlands Außenminister Sergej Lawrow - SNA, 1920, 31.12.2021
Lawrow kritisiert Nato-Staaten wegen Förderung „militaristischer Bestrebungen“ der Ukraine
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