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Gastransit von Gazprom über Ukraine geht auf Zwei-Jahre-Tief zurück – Kiew

© SNA / StringerGastransport über die Ukraine
Gastransport über die Ukraine - SNA, 1920, 04.01.2022
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Die Erdgastransitlieferungen des russischen Energieriesen Gazprom über die Ukraine sind seit Anfang 2020 noch nie so niedrig gewesen. Dies geht aus einer Facebook-Mitteilung des Chefs des Betreibers des ukrainischen Gaspipelinenetzes, Sergiy Makogon, hervor.
Am Montag gingen die russischen Gaslieferungen über das ukrainische Territorium demnach auf 52,5 Millionen Kubikmeter pro Tag zurück. Gebucht worden sei eine Menge von 109,6 Millionen Kubikmetern pro Tag.
„Es wird erwartet, dass der Rückgang der Transitlieferungen heute, am 4. Januar, fortgesetzt werden soll, da die Spezifikationen zu Beginn der Gassaison bei 50,5 Millionen Kubikmeter pro Tag liegen. Dies ist der niedrigste Stand des Gastransits seit Ende Januar 2020“, hieß es in der Mitteilung.
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Das russische Unternehmen habe die ukrainische Seite nicht über die Gründe für den Rückgang der Transitlieferungen informiert, betonte Makogon.
Ende 2019 hatten Russland und die Ukraine ein Paket von Gasverträgen unterzeichnet, darunter einen fünfjährigen Transitvertrag. Gazprom soll dem Abkommen zufolge 65 Milliarden Kubikmeter Erdgas im ersten der fünf Jahre liefern. Des Weiteren sollten 40 Milliarden Kubikmeter Erdgas pro Jahr gepumpt werden.
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Am Vortag hatte der stellvertretende russische Außenminister, Alexander Pankin, erklärt, Moskau überschreite das Volumen des obligatorischen Gastransits über die Ukraine um acht bis zehn Prozent. Russland sei nicht verpflichtet, die gesamten Gasvolumen auf dem Weg nach Europa lediglich über das Staatsgebiet der Ukraine zu pumpen, betonte er.
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