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Migrationskrise: Polen meldet weitere Grenzübertrittsversuche und beschuldigt Weißrussland

© REUTERS / KACPER PEMPELStacheldrahtzaun an der polnisch-weißrussischen Grenze (Archiv)
Stacheldrahtzaun an der polnisch-weißrussischen Grenze (Archiv) - SNA, 1920, 03.01.2022
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Die Situation an der polnisch-weißrussischen Grenze bleibt weiterhin angespannt, sagte die Pressesprecherin des polnischen Grenzschutzes, Anna Michalska, am Montag gegenüber Journalisten.
„Wir beobachten stets, dass aggressive Personen versuchen, die Grenze zu überqueren. Weißrussische Dienste helfen diesen Ausländern immer wieder. Wir haben nicht nur einmal beobachtet, wie weißrussische Dienste, weißrussische Soldaten oder Mitarbeiter des weißrussischen Grenzschutzes Steine warfen oder Stacheldraht zerschnitten – selbst als es dort keine Ausländer gab“, sagte Michalska.
Laut Michalska sei die Anzahl versuchter Grenzübertritte im Jahr 2021 um Hunderte gestiegen.
„Im vergangenen Jahr haben wir 39.714 illegale Versuche verzeichnet, die polnisch-weißrussische Grenze zu übertreten. Ein Jahr zuvor hatte es 122 solche Versuche gegeben“, sagte die Sprecherin. Nach ihren Angaben wurden im Jahr 2021 insgesamt 2800 illegale Migranten an diesem Grenzabschnitt gestoppt.
Die Sprecherin verwies darauf, dass Polen bald mit dem Bau einer massiven ingenieurtechnischen Anlage an der Grenze zu Weißrussland beginnen werde.

„Der Bau einer Sperranlage für 1,5 Milliarden Zloty (rund 375.000 Dollar) ist eine große Herausforderung für uns (…). Das diesbezügliche Abkommen wird in nächster Zeit unterzeichnet. An technischen Details wird noch gearbeitet. Wir werden uns Mühe geben, den Schutz der Firmen und Menschen, die die Sperranlage errichten werden, gegen Attacken von weißrussischer Seite zu gewährleisten“, so die Sprecherin.

In den letzten Monaten haben sich mehrere tausend Migranten an der weißrussisch-polnischen Grenze gesammelt – in der Hoffnung, in die EU zu gelangen. Die polnischen Behörden haben den Grenzschutz verstärkt und Truppen zusammengezogen. Sie verhindern jeden Versuch der illegalen Migranten, in polnisches Staatsgebiet zu gelangen, und machen Minsk für die Migrationskrise verantwortlich.
Weißrussland weist die Vorwürfe zurück und erklärt, Polen dränge Migranten gewaltsam über die Grenze zurück und heize die Situation mit den Flüchtlingen künstlich an.
Wojciech Polak, ist Erzbischof von Gnesen (Gniezno), dem ältesten katholischen Erzbistum Polens, und als Primas von Polens Bischöfen der Erste unter Gleichen.  - SNA, 1920, 25.12.2021
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