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Direktor von Human Rights Watch Deutschland fordert Rücktritt der Spitze des Olympiakomitees

© REUTERS / CARLOS GARCIA RAWLINSOlympische Winterspiele 2022
Olympische Winterspiele 2022 - SNA, 1920, 03.01.2022
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Der Deutschland-Direktor von Human Rights Watch hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) wegen Menschenrechtsverletzungen in China, dem Gastgeberland der Winterspiele 2022 kritisiert. In einem Interview mit dem Deutschlandfunk forderte er den Rücktritt der Leitung des Komitees.

„Wenn selbst die Wirtschaft jetzt schon fordert, die Menschenrechtsverletzungen in Xinjiang auch von Unternehmerseite anzuprangern, dann spätestens muss einem Herrn Bach und den anderen klar sein, dass ihre Zeit gekommen ist“, so Wenzel Michalski, Direktor von Human Rights Watch in Deutschland.

Wegen der Ablehnung einer Politisierung der sportlichen Veranstaltung wird der IOC-Chef stark kritisiert.
So forderte auch Michalski seinen Rücktritt und eine „neue Generation von menschenrechtsbewussten Funktionären“.
Putin spricht in einer erweiterten Sitzung des Kollegiums des russischen Verteidigungsministeriums. - SNA, 1920, 23.12.2021
Olympia-Boykott in China „inakzeptabel und falsch“ – Putin
Die nächsten Olympischen Winterspiele finden vom 4. bis 20. Februar 2022 in China statt.
Die USA hatten angekündigt, keine diplomatischen oder offiziellen Vertreter zu den Spielen zu schicken. Unter anderem Australien schloss sich der Entscheidung an. Peking hat seinerseits den diplomatischen Olympia-Boykott scharf kritisiert.
Für einen Boykott sprachen sich auch mehrere deutsche Politiker aus, beispielsweise die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock, die Vizepräsidentin des EU-Parlaments, Nicola Beer, der außenpolitische Sprecher der Grünen, Omid Nouripour und CDU-Politiker Friedrich Merz.
Der IOC-Chef Bach äußerte mehrfach, dass die Winterspiele „politisch neutral“ bleiben sollen. Für die Spiele wolle das IOC seiner Verantwortung gerecht werden und sich gegen Diskriminierung und für Pressefreiheit, offenes Internet und freie Meinungsäußerung der Athleten einsetzen. Für politischen Wandel sei es jedoch nicht zuständig.
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