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Corona-Ausbruch auf isolierter Forschungsstation in der Antarktis

CC0 / / Antarktis (Symbolbild)
Antarktis (Symbolbild)  - SNA, 1920, 03.01.2022
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Auf einer Forschungsstation in der Antarktis hat es Berichten zufolge trotz strenger Vorsichtsmaßnahmen einen Corona-Ausbruch gegeben. Zwei Drittel des Teams sind davon betroffen.
Seit dem 14. Dezember wurden 16 der 25 Mitarbeiter der Forschungsstation „Princess Elisabeth Antarctica“ in der Antarktis positiv getestet, berichtete die BBC unter Berufung auf die Trägerorganisation International Polar Foundation. Zuvor hatte das belgische Magazin „Soir mag“ geschrieben, drei zunächst positiv getestete Personen seien ausgeflogen worden, trotzdem habe sich das Virus weiter verbreitet. Die Krankheitsverläufe seien bislang alle mild.

Positiv trotz PCR, Quarantäne und Impfung

Die Situation sei „nicht dramatisch“, zitierte die BBC den Projektmanager Joseph Cheek von der in Brüssel ansässigen Forschungsstiftung. „Obwohl die Isolation unangenehm war für einige Mitglieder des Teams, die das Virus eingefangen haben, hat es unsere Arbeit an der Station im Allgemeinen nicht erheblich gestört.“ Allen Mitarbeitern sei angeboten worden, am 12. Januar ausgeflogen zu werden, sagte Cheek, das habe aber niemand angenommen. Die Ankunft neuer Mitarbeiter wurde unterdessen ausgesetzt.
Wie das Virus auf die Forschungsstation gelangte, war zunächst unklar. Alle Mitarbeiter seien mindestens zweimal geimpft und hätten sich vor ihrem Aufenthalt einer zehntägigen Quarantäne sowie mehreren PCR-Tests unterzogen, berichtete „Soir mag“. Vermutet wird demnach, dass es sich um die Omikron-Variante handelt, da die Mitarbeiter vor ihrem Einsatz einen Zwischenstopp in Südafrika gemacht hatten.
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