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Oberster Führer des Irans erklärt, wie Soleimanis Ermordung dem Iran zugutekam

© AP Photo / Büro des obersten iranischen Führers/APAjatollah Ali Chamenei
Ajatollah Ali Chamenei - SNA, 1920, 02.01.2022
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Ajatollah Ali Chamenei, oberster Führer des Irans, hat sich zu den Folgen der Ermordung von General Qassem Soleimani auf Befehl von Donald Trump vor einem Jahr geäußert.
Chamenei sagte am Samstag, dass der Tod von General Qassem Soleimani bei einem US-Drohnenangriff im Jahr 2020 die Widerstandsbewegung bestärkte.
Der von den Behörden der islamischen Republik verwendete Begriff Widerstandsbewegung bezieht sich dabei auf alle Verbündeten und pro-iranischen Kräfte in der Region.
 Revolutionsgardengeneral Qassem Soleimani  - SNA, 1920, 26.12.2020
Iranischer General: Harte Rache an USA für Ermordung von Soleimani steht noch bevor
„Dank des Segens des Blutes unseres lieben Generals Soleimani gedeiht die Widerstandsbewegung jetzt und ist zuversichtlicher als vor zwei Jahren“, schrieb Chamenei auf Twitter.
Durch den Tod der „Märtyrer“ glaubten die „Feinde“, dass alles vorbei sei, so der oberste Führer des Irans. Als Märtyrer bezeichnete er hierbei den General Soleiman und Abu Mahdi Al-Muhandi, ein 2020 bei dem US-Angriff ebenfalls getöteter Milizenführer, sowie deren Kameraden.
Er ergänzte, dass die USA aus Afghanistan flohen und „die Feinde in Syrien, im Libanon und im Irak festsitzen“. Der Widerstand im Jemen schreite voran.
„Die Teilnahme von zig Millionen Iranern an der Beerdigung von General Soleimani zeigt, dass er die beliebteste Figur der Nation war und ist“, fuhr Khamenei fort.
Die USA hatten am 3. Januar 2020 mit General Soleimani eine der wichtigsten Figuren des iranischen Regimes getötet. Milizenführer Abu Mahdi Al-Muhandi kam ebenfalls bei dem Angriff ums Leben.
Das irakische Parlament beschloss eine nicht bindende Resolution, die den Abzug der US-Truppen verlangte. Vom Iran unterstützte Gruppen griffen verstärkt US-Soldaten im Irak an. Darüber hinaus startete die iranische Revolutionsgarde im Januar 2020 einen ballistischen Raketenangriff auf den Luftwaffenstützpunkt Ain al-Assad sowie auf Ziele in der irakischen Region Erbil, wo US-Truppen stationiert waren. Die internationale Fahndung nach Donald Trump wurde bei Interpol beantragt. Wegen des Todes des Generals erließ ein irakisches Untersuchungsgericht einen Haftbefehl gegen den US-Präsidenten.
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