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Langersehnter Schnee in Colorado löscht verheerende Waldbrände, drei Menschen immer noch vermisst

© AP Photo / David ZalubowskiZerstörte Häuser im US-Bundesstaat Colorado nach verheerenden Waldbränden
Zerstörte Häuser im US-Bundesstaat Colorado nach verheerenden Waldbränden - SNA, 1920, 02.01.2022
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Im US-Bundesstaat Colorado gelten drei Menschen nach den verheerendsten Waldbränden in der Geschichte des Bundesstaates immer noch als vermisst. Das teilte der Nationalrundfunk NPR am Samstag mit.
Als über Nacht Schnee endlich die Waldbrände gelöscht hatte, bestätigten die Behörden im Boulder County, dass drei Menschen vermisst würden.
Dem Sheriff von Boulder County, Joe Pelle, zufolge planen die Behörden, Leichenhunde einzusetzen, da die Vermissten wegen einer dicken Schneeschicht eher tot sind.
„Die Konstruktionen, wo sich diese Menschen aufhalten würden, sind derzeit vollständig zerstört und mit etwa acht Zoll (circa 20 Zentimetern – Anm. d. Red.) Schnee bedeckt“, sagte Pelle den Journalisten am Samstagnachmittag.
Die Brände wurden durch den Schneefall gelöscht, der am Freitagnachmittag begann und über Nacht bis Samstag andauerte.
Obwohl zerstörerische Waldbrände in Colorado keine Seltenheit sind, treffen sie in der Regel die abgelegenen Gebiete des Bundesstaates. Der Brand am Donnerstag war ein städtischer Grasbrand, wobei starke Windböen die Situation verschlimmerten. Zunächst wurde als Grund für die Waldbrände der starke Wind genannt, der Stromleitungen zu Boden gerissen hatte. Aber das Versorgungsunternehmen „Xcel Energy“ erklärte am Freitag, dass keine seiner Stromleitungen in der Gegend, in der der Brand begann, abgerissen worden war, was diese Erklärung in Frage stellte.
„Normalerweise sind Kommunikationsleitungen (Telefon, Kabel, Internet usw.) nicht die Ursache für einen Brand. Die vollständige Untersuchung läuft noch, und wir werden weitere Updates veröffentlichen, sobald sie verfügbar sind“, hieß es in einer Erklärung des Boulder Office of Emergency Management (dt. Abteilung für Notfallsituationen-Management im Boulder County).
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Der Klimawandel habe die Brandsaison in dem Bundesstaat verlängert, sagte Jennifer Balch, Brandforscherin und Direktorin des Earth Lab an der University of Colorado. Und das Jahr 2021 sei ein ungewöhnlich trockenes Jahr gewesen, fügte sie hinzu.
In der Stadt Denver fällt normalerweise im Oktober zum ersten Mal Schnee. Aber dieses Jahr verzeichnete die Stadt keinen Schnee bis Mitte Dezember und brach damit den früheren Rekord vom 21. November, der 1934 aufgestellt worden war.
Schwere Waldbrände hatten im US-Bundesstaat Colorado seit Ende des Jahres 2021 gewütet. Tausende Menschen hatten ihre Häuser verlassen müssen, 991 Wohnhäuser und andere Gebäude waren zerstört worden, 127 Häuser waren beschädigt worden. In den Orten Louisville und Superior waren rund 30.000 Einwohner aufgefordert worden, sich in Notunterkünften in Sicherheit zu bringen.
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