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Finnlands Ministerpräsidentin zu Sicherheitsgarantien: Nato-Option soll bestehen bleiben

© REUTERS / Olivier HosletSanna Marin posiert vor Journalisten am Ende eines EU-Gipfels in Brüssel am 15. Dezember 2021
Sanna Marin posiert vor Journalisten am Ende eines EU-Gipfels in Brüssel am 15. Dezember 2021 - SNA, 1920, 02.01.2022
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Vor dem Hintergrund der russischen Forderungen nach Sicherheitsgarantien an die USA hat die finnische Ministerpräsidentin Sanna Marin in ihrer Silvesteransprache erklärt, dass ihr Land die Möglichkeit eines Nato-Beitritts behalten wolle. Darüber berichtete der finnische öffentlich-rechtliche Sender Yle.
„Wir werden uns auch die Möglichkeit offenhalten, die Nato-Mitgliedschaft zu beantragen“, sagte die finnische Ministerpräsidentin in ihrer Rede am Freitag. Diese Wahlfreiheit solle Finnland schätzen und sie bewahren, „denn es geht um das Recht eines jeden Landes, über seine eigenen Sicherheitslösungen zu entscheiden“, so Marin.
„Sie ist eine der Grundlagen der europäischen Sicherheit, die in den OSZE-Prinzipien verankert ist.“
Der russische Präsident Wladimir Putin bei seiner traditionellen jährlichen Pressekonferenz am 23. Dezember 2021 - SNA, 1920, 23.12.2021
„USA kamen mit Raketen zu unserem Haus“: Putin fordert von Nato „unverzüglich“ Sicherheitsgarantien
Der finnische Präsident Sauli Niinistö hatte in seiner Neujahrsansprache gesagt, dass die von Russland formulierten Bedingungen für Sicherheitsgarantien dem Sicherheitsmodell in Europa widersprächen. Seiner Ansicht nach habe Russland durch seine Forderungen an die USA die Souveränität mehrerer europäischer Länder, darunter Schweden und Finnland, in Frage gestellt. Niinistö bestritt die Existenz von Interessensphären und fand, dass diese „fehl am Platze in den 2020er Jahren“ wären.
Dmitri Peskow auf der Jahrespressekonferenz des russischen Präsidenten Wladimir Putin am 23. Dezember 2021 in Moskau - SNA, 1920, 26.12.2021
Verhandlungen zu Sicherheitsgarantien: Kreml-Sprecher warnt USA vor langen Gesprächen
Mitte Dezember hatte Russland den Entwurf eines Abkommens zwischen Russland, den Vereinigten Staaten und der Nato über Sicherheitsgarantien vorgelegt. Zu den Vorschlägen gehört das Verbot der weiteren Nato-Osterweiterung. Auch die Stationierung von Mittelstreckenraketen und Kurzstreckenraketen in Schlagdistanz zum Territorium der jeweils anderen Seite soll den USA und Russland dem Entwurf zufolge untersagt werden.
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