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„Ein totaler Fan“: Hoeneß lobt Lauterbach als „Macher“ – Spahn hingegen „Ankündigungsweltmeister“

© AP Photo / Matthias SchraderUli Hoeneß besucht das Bundesligaspiel zwischen dem FC Bayern München und dem 1. FC Köln in München (Archivbild)
Uli Hoeneß besucht das Bundesligaspiel zwischen dem FC Bayern München und dem 1. FC Köln in München (Archivbild) - SNA, 1920, 02.01.2022
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Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß hat sich in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur (DPA) zum Fan des neuen Gesundheitsministers Karl Lauterbach (SPD) bekannt, den Hoeneß für einen „Macher“ hält. Sein Vorgänger sei im Vergleich ein „Ankündigungsweltmeister“, findet Hoeneß.
Solange Lauterbach nicht im Amt gewesen sei, habe er Probleme mit ihm gehabt, gab Hoeneß zu. „Ich fand, dass er alles besser weiß.“ Jetzt sei der 69-Jährige aber „ein totaler Fan von Karl Lauterbach“, denn er habe das Gefühl, dass Lauterbach von der Sache sehr viel verstehe und ein Macher sei.
Lauterbachs Tatendrang gleich in den ersten Tagen im Ministeramt schätze Hoeneß sehr hoch ein. „Er macht etwa eine Bestandsaufnahme beim Impfstoff und besorgt, was fehlt. Kaum ist das Medikament Paxlovid gegen schwere Covid-Verläufe akzeptiert, bestellt er eine Million Packungen.“ Dadurch falle er im Vergleich zu seinem Vorgänger etwa positiv aus.
„Sein Vorgänger Jens Spahn war Ankündigungsweltmeister, hat aber wenig zustandegebracht“, so Hoeneß. Lauterbach sei zwar „nicht jedem recht - aber er ist einer, der handelt, und so einer ist mir zehnmal lieber“.

Impfpflicht

Ein klarer Befürworter des Impfens, hatte Hoeneß nach eigenen Worten zeitweise die Einführung einer Impfpflicht in Deutschland unterstützt. Dann habe er sich gefragt, was man mit einem Menschen mache, der sich partout nicht impfen lassen wolle?
„Ich halte eine Impfpflicht ohne Wenn und Aber für ein zu großes Problem, das die Gesellschaft eher spalten kann. Aber so, wie sich die Situation gerade darstellt, bedeutet das auch, dass die Rechte für Ungeimpfte eingeschränkt sein müssen.“
Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (Z) bei einer Sitzung des Bundestages in Berlin am 7. Dezember 2021. - SNA, 1920, 18.12.2021
Debatte um allgemeine Impfpflicht: Bundestagspräsidentin Bas für nationales Impfregister

Kimmich-Debatte

Hoeneß lobte den Nationalspieler Joshua Kimmich, der nach einer eigenen Corona-Erkrankung seine Meinung in der Impfungsfrage geändert hätte. „Ich rechne es ihm hoch an, dass er sich hinstellt und sagt: ,Ich habe das falsch eingeschätzt’", sagte Hoeneß.
„Das würde ich mir bei mehr Menschen wünschen. Ich finde es gut, dass er sich, sobald es möglich ist, impfen lassen möchte. Das kann vielen Andersdenkenden einen Impuls geben.“
Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich (Archivbild) - SNA, 1920, 14.12.2021
Medien-Hype um Kimmichs „Abbitte“: „Bekommt einer Demokratie selten“
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