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Chinesische Archäologen stoßen auf antike Grabstätte aus Zeiten der Nördlichen Wei-Dynastie

CC0 / Jumbuk73 / Pixabay / Archäologische Instrumente (Symbolbild)
Archäologische Instrumente (Symbolbild) - SNA, 1920, 02.01.2022
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Archäologen haben in der nordchinesischen Provinz Shanxi eine Grabstätte mit einem Sarg aus Stein ausgegraben, die auf die Zeit der nördlichen Wei-Dynastie zurückgeht. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf lokale Behörden am Sonntag.
Nach den neuesten Forschungsergebnissen des archäologischen Instituts der Provinz Shanxi weist das Grab in der Stadt Datong Inschriften auf, die das Jahr seiner Entstehung mit 456 angeben, während sein Besitzer als Lyu Xu bezeichnet wird. Der äußere Sarg, im Chinesischen „Guo“ genannt, ist den Angaben zufolge 1,8 Meter lang und 3,3 Meter breit, die Höhe des Sarges beträgt etwa 1,9 Meter. Aufgrund von Raubüberfällen und Wassereinlagerungen in der Kammer wurde kein Innensarg oder „Guan“ gefunden. Dabei wurden nur wenige Überreste ausgegraben.
Experten stellten fest, dass auf der südlichen Seite des äußeren Sarges geschnitzte Bilder von zwei Grabwächtern zu sehen sind – in exotischer Kleidung, mit nacktem Oberkörper und einen Dreizack haltend.
Wie Zhang Zhizhong, Direktor des archäologischen Instituts in Datong erklärte, habe die Entdeckung der Grabstätte neue Materialien für die Untersuchung der ethnischen Integration und des kulturellen Austausches zwischen China und dem Westen geliefert.
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In China waren doppelte Särge in der Vergangenheit sehr gebräuchlich gewesen: innerer Sarg und äußerer Sarg, wobei sie aus mehreren Teilen bestehen konnten. In der Zeit der Han-Dynastie (von 206 v. Chr. bis 220 n. Chr.) war zum Beispiel eine adlige Frau mit drei äußeren und drei inneren Särgen bestattet worden.
Die nördliche Wei-Dynastie war eine Fremdherrschaft in Nordchina in den Jahren 385 bis 535, die im Wesentlichen vom Volk der Tabgatsch (Tuoba) gegründet worden war.
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