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Rasch und unbürokratisch: Schweiz lässt Menschen mit Transidentität ihr Geschlecht ändern

© AP Photo / Gabriele FacciottiSchweizerische Fahnen während eines alpinen Skirennens, Weltcup-Riesenslalom der Herren in Adelboden, Schweiz (Symbolbild)
Schweizerische Fahnen während eines alpinen Skirennens, Weltcup-Riesenslalom der Herren in Adelboden, Schweiz (Symbolbild) - SNA, 1920, 01.01.2022
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Schweizer mit Transidentität oder einer Variante der Geschlechtsentwicklung können nun ihr Geschlecht im Personenstandsregister offiziell ändern lassen. Ein entsprechendes Gesetz, das Ende Dezember 2020 vom schweizerischen Bundesrat verabschieden worden war, tritt laut der Pressemitteilung des Gremiums ab Samstag in Kraft.
Demnach kann jeder schweizerischer Staatsangehöriger, der „innerlich fest davon überzeugt ist, nicht dem im Personenstandsregister eingetragenen Geschlecht zuzugehören“, sein Geschlecht nun ändern. Dafür muss man eine entsprechende Erklärung bei dem Zivilstandsamt einreichen. Somit wollen die Gesetzgeber für die betroffenen Personen das Verfahren „rasch und unbürokratisch“ gestalten. Auch der Vorname kann gemäß der neuen Regelung schnell geändert werden.
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Die Erklärung ist gebührenpflichtig und kostet 75 Franken (umgerechnet rund 72 Euro). Für die Antragsteller unter 16 Jahren wird eine Zustimmung der gesetzlichen Vertretung benötigt. Dabei hat die Geschlechtsänderung keine Auswirkungen auf bestehende familienrechtliche Beziehungen, ob Ehe oder eingetragene Partnerschaft. Die Wahl besteht zudem weiterhin nur zwischen zwei klassischen Geschlechteroptionen.
„Die allfällige Einführung einer dritten Geschlechtskategorie oder der gänzliche Verzicht auf die Eintragung des Geschlechts bilden Gegenstand eines Berichts, den der Bundesrat derzeit in Erfüllung der Postulate Arslan 17.4121 und Ruiz 17.4185 erarbeitet“, lautet es in der Mitteilung.
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