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USA geben Hunderte gestohlene italienische Kunstwerke zurück

CC0 / Hans/Pixabay / Amphoren (Symbolbild)
Amphoren (Symbolbild) - SNA, 1920, 31.12.2021
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Italiens Kulturminister Dario Franceschini hat laut AP am Donnerstag die Rückgabe von 201 wertvollen Exponaten im Wert von über zehn Millionen Euro begrüßt, die sich in renommierten US-Museen und Galerien befunden haben. Sie waren in den letzten Jahrzehnten illegal dorthin gebracht worden.
Die Antiquitäten wurden in diesem Jahr bei Händlern beschlagnahmt und nach Italien zurückgebracht.
Von den 201 Werken, die diesen Monat von den USA retourniert worden waren, wurden 161 nach Italien zurückgebracht, während 40 Stücke bis März 2022 im italienischen Generalkonsulat in New York ausgestellt sind.
„Diese Kunstwerke werden nicht, wie es bereits oft in der Vergangenheit passiert ist, in einem großen Museum enden“, sagte der Kulturminister bei einer Pressekonferenz.
„Stattdessen werden sie an die Orte zurückgebracht, wo sie gestohlen worden waren, und dort in Museen ausgestellt.“
Laut Franceschini ist dies eine großartige Vorgehensweise, die Italien, dem Land der Museen, einen Mehrwert verleihen wird. Es seien Kunstwerke von großer Bedeutung, die Menschen an diese Orte und in diese Gebiete locken würden, fügte er hinzu.
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Die zurückgegebenen Exponate umfassen 96 Stücke, die sich in der Sammlung des Fordham Museums of Greek, Etruscan and Roman Art befanden, darunter antike Keramik und Amphoren, eine Terrakotta-Statue aus dem 4. Jahrhundert v. Chr., die in einer New Yorker Galerie beschlagnahmt worden war, und sechs Gegenstände, die aus dem Getty Museum zurückgegeben worden waren, darunter ein großes etruskisches Keramikgefäß.
Der größte Teil geht auf die Aktivitäten von Edoardo Almagia zurück, einem Italiener, der in New York gelebt hatte. Anklagen gegen ihn wurden wegen Verjährung eingestellt. Allerdings ordnete ein Richter in Rom im Jahr 2013 die Beschlagnahmung aller seiner Antiquitäten in New York und Neapel an.
Eine große Operation ermöglichte die Rückgabe von fast 800 Kunstwerken aus dem antiken italienischen Gebiet Daunia in der Region Apulien. Eine weitere deckte eine Verbrecherkette in Nordeuropa auf, die mit Artefakten aus süditalienischen Zivilisationen gehandelt hatte. Gegen 13 Menschen wird in diesem Fall ermittelt.
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