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Mehr Frauen als Männer sind unzufrieden mit ihrem Arbeitgeber – Studie

CC0 / DanaTentis / Pixabay / Geschäftsfrau (Symbolbild)
Geschäftsfrau (Symbolbild) - SNA, 1920, 31.12.2021
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Eine Studie der Beratungsgesellschaft EY hat ergeben, dass fast die Hälfte aller Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen Interesse an einem Arbeitgeberwechsel hat. Mehr Frauen als Männer sind für einen Wechsel bereit.
Die Ergebnisse der repräsentativen Umfrage wurden am Freitag veröffentlicht, demzufolge sind 48 Prozent der Beschäftigten zu einem Arbeitgeberwechsel bereit. Es sind so viele Personen, wie noch nie seit Beginn der Datenerhebung im Jahr 2015. Nur drei Prozent befinden sich zwar aktiv auf Jobsuche, 14 Prozent suchen gelegentlich nach einem neuen Arbeitsplatz – 31 Prozent stehen jedoch einem Wechsel des Arbeitsplatzes offen gegenüber, falls sich eine Möglichkeit ergibt.
Generell sind mehr Frauen bereit zu einem Wechsel des Arbeitgebers (18 Prozent). Zwölf Prozent der männlichen Beschäftigten gaben an, einer solchen Veränderung positiv gegenüberzustehen.
18 Prozent der weiblichen Beschäftigten suchen aktiv oder gelegentlich nach einem neuen Arbeitgeber, bei den Männern waren es 16 Prozent.
„Patriarchalische Verhältnisse in so manchem Unternehmen, die berüchtigte gläserne Decke, schlechte Vereinbarkeit von Familie und Beruf – Frauen stoßen oft auf ganz andere Hindernisse in Betrieben als Männer“, wurde der EY-Experte Jan-Rainer Hinz in einer der DPA vorliegenden Mitteilung zitiert.
Zwei Frauen spielen Badminton im Berliner Volkspark Friedrichshain.  Symnolbild - SNA, 1920, 04.03.2021
Verdienstunterschiede zwischen Frau und Mann in Deutschland unter den höchsten in Europa – Analyse

Unterschiede für Frauen und Männer in der Arbeitswelt

Eines der Probleme, mit welchem Frauen bei der Arbeitssuche konfrontiert wurden, ist das Gehaltsgefüge zwischen den Geschlechtern.
Die Studie ergab, dass 38 Prozent der Frauen die Verdienstunterschiede als ungerecht empfinden, sowie 30 Prozent der Männer.
Die Verbundenheit mit dem eigenen Arbeitgeber ist bei Frauen seltener gegeben. 20 Prozent von ihnen fühlen sich demnach sehr eng mit dem Arbeitgeber verbunden, bei den Männern ist dieser Anteil mit 24 Prozent etwas größer.
Männer sehen ihre Arbeit etwas häufiger gewürdigt – 79 Prozent der männlichen und 77 Prozent der weiblichen Beschäftigten.
Auch beim Anstieg der Belastung seit Beginn der Corona-Pandemie sind Unterschiede zwischen den Geschlechtern sichtbar. 45 Prozent der Arbeitnehmer und 59 Prozent der Arbeitnehmerinnen gaben an, mehr Belastung ausgesetzt zu sein.
Die EY-Jobstudie wird jedes zweite Jahr durchgeführt. Im Sommer 2021 wurden im Rahmen der repräsentativen Umfrage 1552 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland befragt. 46 Prozent der Befragten waren männlich, 46 Prozent weiblich. Knapp zwei Drittel sind in der freien Wirtschaft tätig (66 Prozent), 28 Prozent im öffentlichen Dienst und sechs Prozent in sonstigen Institutionen.
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