Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Russischer Botschafter in Österreich: Wien ist gegen Druck auf Moskau wegen Ukraine

© SNA / Alexej WitwizkijRussische Botschaft in Wien
Russische Botschaft in Wien - SNA, 1920, 31.12.2021
Abonnieren
Es ist für Moskau wichtig, dass österreichische Behörden gegen die Nutzung des Nord Stream-2-Projekts als Druckmittel auf Russland im Zusammenhang mit der Krise in der Ukraine auftreten. Das erklärte der russische Botschafter in Österreich, Dmitri Ljublinskij, gegenüber SNA.
„Uns ist es wichtig, dass Wien dieses Projekt, an dessen Umsetzung bekanntlich der OMV-Konzern aktiv beteiligt ist, als ein europäisches Projekt betrachtet, das nicht als Druckmittel auf Moskau im Kontext der zukünftigen innerukrainischen Regelung genutzt werden darf und kann“, so Ljublinskij.
Das Einhalten dieser Linie habe die Botschaft bereits in den ersten Stellungnahmen des Bundeskanzlers Karl Nehammer und Außenministers Alexander Schallenberg vermerkt, die davon ausgehen, dass die Pipeline demnächst nach bestehenden Plänen in Betrieb genommen werde.
„Ich kann meinerseits nur feststellen, dass bisher die österreichische Regierung konsequent die Verwirklichung des Projekts ‚Nord Stream 2‘ unterstützt hat, trotz unserer Ansicht nach unerbittlichem Druck von außen. Der Grund ist klar – wirtschaftliche Rentabilität und Zweckmäßigkeit“, schlussfolgerte der Botschafter.
Laut ihm werden Moskau und Wien auch die langjährigen partnerschaftlichen Beziehungen im Jahr 2022 aktivieren und eine Reihe gemeinsamer Projekte und interessanter Initiativen umsetzen.
„Ich möchte betonen, dass dies die gegenseitige Haltung der städtischen Behörden ist“, fügte er hinzu.
Ljublinskij betonte, dass die Botschaft mit der Wirtschaftskammer Österreichs das zweite Forum „Tag der russischen Regionen“ ungefähr im Frühling 2022 organisieren wolle, für eine Reihe von russischen Regionen würden Geschäftsmissionen nach Österreich vorbereitet.
Österreichs Ex-Bundeskanzler Sebastian Kurz - SNA, 1920, 30.12.2021
Österreich
Vom Kanzleramt zum Milliardeninvestor: Kurz übernimmt Job bei Trump-Spender Peter Thiel
„Die Arbeit der Ehrenkonsule Russlands in Österreich aus dem Kreis der angesehenen lokalen Unternehmer trägt zur Stärkung der überregionalen Zusammenarbeit bei“, so der Botschafter. „In diesem Jahr ist das Büro des vierten Ehrenkonsuls in Graz eröffnet worden.“
Dem Botschafter zufolge will man auch dieses Netz weiter ausbauen.
Newsticker
0
Neueste obenÄlteste oben
loader
Live
Заголовок открываемого материала
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала