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Aufmarsch in Kiew: Neonazis belagern Oppositionszentrale

© SNA / Stringer / Zur BilddatenbankVertreter der rechtsextremen ukrainischen Partei „Nationalkorps“
Vertreter der rechtsextremen ukrainischen Partei „Nationalkorps“  - SNA, 1920, 30.12.2021
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Mitglieder mehrerer ukrainischer Neonazigruppierungen haben sich Berichten zufolge am heutigen Donnerstag vor der Zentrale der Partei „Oppositionsplattform – Pro Leben“ in Kiew versammelt und mit Rauchbomben sowie Feuerwerkskörpern um sich geworfen. Die Oppositionspartei führt die Aktion auch auf den Willen der Selenski- Regierung zurück.
Laut einer Mitteilung der „Oppositionsplattform“ ist die ukrainische Regierung aktiv dabei, die rechten Gruppierungen des Landes für ihre eigenen Interessen einzuspannen. Der Aufmarsch vor der Parteizentrale sei ein Ausdruck dieser Politik. Das Ziel der Aktion sei es gewesen, „die öffentliche Aufmerksamkeit von den kriminellen Machenschaften Selenskis bei der Zerstörung der Redefreiheit abzulenken“, heißt es in der Mitteilung.
Medienberichten zufolge hatten sich Gruppen des „Nationalkorps“, des „Rechten Sektors“ sowie weiterer neonazistischer Vereinigungen am heutigen Donnerstagnachmittag vor der Zentrale der „Oppositionsplattform – Pro Leben“ in Kiew versammelt und die Festsetzung von Mitgliedern der Partei gefordert. Dabei flogen Rauchbomben und Feuerwerkskörper. Anwesende Polizisten sollen nicht eingeschritten sein. Vor circa zwei Stunden wurde der Aufmarsch aufgelöst. Einheiten der Nationalgarde bewachen den Eingang zur Parteizentrale.
Das ukrainische „Nationalkorps“ ist ein Ableger des Kampfbataillons „Asow“. Russische Strafverfolger ermitteln gegen die Mitglieder dieser Einheit unter anderem wegen Mordes. Der „Rechte Sektor“ ist als Organisation in Russland verboten.
Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa (Archivfoto) - SNA, 1920, 24.12.2021
„Ukraine wurde zur Neonazi-Schmiede“: Russlands Außenamt warnt vor Fehlern des 20. Jahrhunderts
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