Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

EU drängt auf Waffenembargo und erwägt neue Sanktionen gegen Myanmar

© AP PhotoPolizeibeamte in Myanmar
Polizeibeamte in Myanmar - SNA, 1920, 30.12.2021
Abonnieren
Rund eine Woche nach der Gewalttat in Myanmar mit mehr als 35 Toten hat sich die Europäische Union für ein internationales Waffenembargo gegen das südostasiatische Land ausgesprochen sowie neue Sanktionen in Erwägung gezogen.
„Angesichts der eskalierenden Gewalt in Myanmar sind verstärkte internationale Präventivmaßnahmen nötig, einschließlich eines Waffenembargos“, sagte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell.
Die EU sei auch bereit, weitere Sanktionen einzuführen. Die „entsetzliche Gewalttat des Militärregimes“ im Bundesstaat Kayah im Osten von Myanmar
am 24. Dezember, bei der mehr als 35 Menschen, darunter Frauen und Kinder sowie zwei Mitarbeiter der Hilfsorganisation Save the Children getötet und verbrannt worden seien, unterstreiche die dringende Notwendigkeit, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.
Auch die Bundesregierung verurteilte die jüngsten Angriffe auf Zivilisten und Mitarbeiter von Hilfsorganisation, wie das Außenministerium in Berlin über Twitter mitteilte.
Das Militär in Myanmar sagte Berichten staatlicher Medien zufolge, es habe eine nicht näher definierte Anzahl von „Terroristen mit Waffen“ der oppositionellen und bewaffneten Kräfte getötet. Die Menschen seien in sieben Fahrzeugen gewesen und hätten auf Befehl des Militärs nicht angehalten.
Zivilisten in Myanmar (Symbolbild) - SNA, 1920, 26.12.2021
Konflikt in Myanmar: Rund 40 Menschen vom Militär getötet und verbrannt – Bericht
Das frühere Birma versinkt seit einem Putsch im Februar in Chaos und Gewalt. Das Militär hatte die faktische Regierungschefin Aung San Suu Kyi entmachtet und regiert seither mit eiserner Faust. Jeder Widerstand wird mit brutaler Härte unterdrückt. In vielen Teilen des südasiatischen Landes haben sich lokale bewaffnete Einheiten gebildet, um Widerstand gegen die Junta zu leisten. Die EU hat seitdem gezielte Sanktionen gegen das Militär in Myanmar, seine Anführer und Einrichtungen verhängt. Die finanzielle Unterstützung der Regierung wurde gestoppt und Hilfen, die als Legitimierung der neuen Militärregierung angesehen werden könnten, wurden eingefroren.
Newsticker
0
Neueste obenÄlteste oben
loader
Live
Заголовок открываемого материала
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала