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Überprüfung ist zeitaufwändig: WHO erklärt Verzögerung von Zulassung des Impfstoffes „Sputnik V“

© SNA / Vitali Belousov / Zur BilddatenbankImpfspritze gegen Covid-19
Impfspritze gegen Covid-19 - SNA, 1920, 29.12.2021
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Die WHO-Sprecherin Margaret Harris hat in einem Interview mit RT die Verzögerung der Zulassung des russischen Corona-Impfstoffes „Sputnik V“ damit erklärt, dass die Überprüfung von Technologieprozessen zeitaufwändig sei.
Damit ein Arzneimittel eine Notfallzulassung erhalte, seien Angaben über seine Sicherheit, Wirksamkeit sowie Dokumentationen zur Produktionstechnologie vonnöten, schilderte Harris.

„Oft braucht gerade das Dritte – die Prozessüberprüfung – viel Zeit, um alle Details herauszufiltern, eine Inspektion durchzuführen und so weiter, um grünes Licht für einen Impfstoff zu bekommen. (…) Das kann also zu Verzögerungen führen“, erklärte Harris. Ihr zufolge setzen auch andere Aufsichtsbehörden auf diese Vorgehensweise.


Die WHO-Notfallzulassung (EUL – Emergency Use Listing) ist Voraussetzung, damit UN-Organisationen den Impfstoff kaufen und verteilen können. Sie bedingt aber nicht, dass andere Länder „Sputnik V“ sofort zulassen werden. Die Regulierungsbehörden etwa von der EU oder den USA prüfen die Sicherheits- und Wirksamkeitsangaben selbst und entscheiden erst dann, ob ein Vakzin zugelassen werden soll. Länder, die keine Behörden dieser Art haben, verlassen sich allerdings auf die Empfehlungen der WHO.

„Sputnik V“ ist in 71 Ländern mit einer Gesamtbevölkerung von vier Milliarden Menschen zugelassen. Somit können sich mehr als 50 Prozent der Weltbevölkerung mit dem Präparat immunisieren lassen. In Bezug auf die Anzahl der von staatlichen Aufsichtsbehörden ausgegebenen Zulassungen liegt das russische Vakzin weltweit auf Platz zwei.
Corona-Impfnachweis (Archivbild) - SNA, 1920, 15.12.2021
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Der WHO-Direktor für Regulierung, Rogerio Gaspar, hatte am 20. Dezember bekanntgegeben, dass Russland Ende Dezember und im Januar alle erforderlichen Unterlagen vorlegen solle. Im Anschluss könne die WHO im Februar eine Vor-Ort-Inspektion von „Sputnik V“ durchführen.
Der WHO-Regionaldirektor für Europa, Hans Kluge, hatte am 16. Dezember mitgeteilt, dass „Sputnik V“ im ersten Quartal 2022 eine Zulassung erhalten könnte. Dabei betonte er, dass diese Angelegenheit nicht von der Politik beeinflusst werden solle.
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