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Spannungen um die Ukraine: Telefonat zwischen Putin und Biden für Donnerstag geplant

© SNA / Alexey Nikolsky / Zur BilddatenbankRusslands Präsident Wladimir Putin am Telefon (Symbolbild)
Russlands Präsident Wladimir Putin am Telefon (Symbolbild) - SNA, 1920, 29.12.2021
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Der russische Präsident, Wladimir Putin, wird am Donnerstag ein Telefongespräch mit seinem US-Amtskollegen, Joe Biden, führen. Dies haben am Mittwoch der Nationale Sicherheitsrat des Weißen Hauses und später auch der Kreml bestätigt. Das Gespräch wurde nach Angaben des Weißen Hauses von der russischen Seite initiiert.
„Ein Telefongespräch zwischen Putin und dem US-Präsidenten ist tatsächlich für morgen Abend geplant“, sagte der Kreml-Sprecher, Dmitri Peskow. Die genaue Uhrzeit wurde zunächst weder in Washington noch in Moskau mitgeteilt.
Die beiden Spitzenpolitiker sollen eine Reihe von Themen besprechen, darunter auch bevorstehende diplomatische Kontakte zwischen westlichen Ländern und Russland. Damit ist wahrscheinlich das für den 10. Januar in Genf geplante Treffen zu dem sich seit Wochen zuspitzenden Ukraine-Konflikt und den von Moskau geforderten Sicherheitsgarantien der Nato gemeint.
„Dieser Dialog sollte auf Gegenseitigkeit beruhen und wir erwarten dies auch. Es gibt Themen, bei denen wir erhebliche Fortschritte erzielen können, und es gibt Themen, bei denen wir nicht einer Meinung sein werden. Das ist das Wesen der Diplomatie“, sagte ein hochrangiger Vertreter des Weißen Hauses.
„Russland hat seine Bedenken geäußert, wir sind bereit, sie zu diskutieren. Wir werden unsere Bedenken vortragen und erwarten, dass sie bereit sind, darüber zu diskutieren“, hieß es weiter.
US-Präsident Joe Biden werde seinem russischen Amtskollegen deutlich machen, dass es einen diplomatischen Weg zur Deeskalation der Spannungen um die Ukraine gebe, wenn Moskau daran interessiert sei, sagte der Beamte.
Aus dem Weißen Haus hieß es zudem, die US-Regierung sei mit den europäischen Verbündeten und Partnern im engen Austausch, um die Reaktion auf die zunehmende russische Militärpräsenz an der Grenze zur Ukraine zu koordinieren. Biden habe darüber auch bereits persönlich mit Kollegen in Europa gesprochen, erklärte der Nationale Sicherheitsrat.

Moskau fordert Sicherheitsgarantien

Bei der Ukraine und dem Westen läuten in der letzten Zeit wegen einer angeblichen Konzentration russischer Truppen in der Nähe der ukrainischen Grenze die Alarmglocken. Demnach soll Russland dort derzeit zwischen 75.000 und 100.000 Soldaten zusammengezogen haben.
Außenministerium Russlands (Archivfoto) - SNA, 1920, 27.12.2021
Moskau noch unschlüssig über Teilnahme an Russland-Nato-Rat
Befürchtet wird, dass es zu einem Angriff seitens Russlands auf das Nachbarland kommen könnte. Seitdem drohen mehrere westliche Staaten Russland mit Konsequenzen und sagen eine angebliche Invasion des Staates gegen die Ukraine voraus.
Russland sieht sich durch das Heranrücken der Nato an seine Grenzen bedroht. Das Außenministerium in Moskau hatte am vergangenen Freitag Entwürfe von Sicherheitsverträgen an die USA und die Nato gerichtet. Die vorläufigen Dokumente enthalten Sicherheitsgarantien, wonach die nordatlantische Allianz fortan auf die Erweiterung in den Osten und die Aufnahme ehemaliger Sowjetrepubliken verzichten soll.
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