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Lauterbach: Corona-Inzidenz gerade zwei bis drei Mal so hoch – Sorge vor Omikron

© REUTERS / ANNEGRET HILSEGesundheitsminister Karl Lauterbach
Gesundheitsminister Karl Lauterbach - SNA, 1920, 29.12.2021
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Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach schätzt das aktuelle Corona-Infektionsgeschehen deutlich kritischer ein, als es die Meldezahlen zeigen.
Es sei davon auszugehen, dass die tatsächliche Inzidenz in Deutschland derzeit zwei- bis dreimal so hoch sei wie ausgewiesen, sagte der SPD-Politiker am Mittwoch in Berlin. Zu sehen sei auch eine deutliche Zunahme von Fällen der neuen, ansteckenderen Virusvariante Omikron, die Sorgen bereite.
Der Minister appellierte an alle Bürger, Silvester so zu verbringen, dass keine neuen Infektionsketten entstünden.
„Bitte feiern Sie in ganz kleiner Runde.“
Die nach Meldezahlen der Gesundheitsämter ausgewiesenen Fallzahlen unterschätzten die bestehende Gefahr.
Derzeit werde daran gearbeitet, eine bessere Datenlage zu bekommen, erläuterte Lauterbach. Er sei sich sicher, dass zur bereits vorgesehenen Ministerpräsidentenkonferenz mit Kanzler Olaf Scholz (SPD) am 7. Januar „eine solide und für diese Zwecke vollkommen ausreichende Datenlage“ vorhanden sein werde.

Mehr als 40.000 Corona-Neuinfektionen an einem Tag in Deutschland - RKI

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (Stand: 29. Dezember, 03:45 Uhr) sind in den zurückliegenden 24 Stunden bundesweit 40.043 Corona-Neuinfektionen registriert worden. Vor genau einer Woche waren es 45.659 Ansteckungen.
Bisher haben sich nach RKI-Angaben bundesweit 7.066.412 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt.
Deutschlands Gesundheitsminister Karl Lauterbach - SNA, 1920, 29.12.2021
Lauterbach beklagt ungenaue Datenlage in der aktuellen Pandemie-Situation
Weitere 414 Todesfälle seien innerhalb von 24 Stunden gemeldet worden. Insgesamt sind damit bislang 111.219 Menschen an oder mit dem Erreger gestorben.
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag gesunken. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 205,5 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte die bundesweite Inzidenz bei 215,6 gelegen, vor einer Woche bei 289,0 (Vormonat: 442,9).
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