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Erdogan will Türkei zu den zehn stärksten Wirtschaften aufsteigen lassen

© REUTERS / MURAT CET NMUHURDARDer türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan (Archiv)
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan (Archiv) - SNA, 1920, 28.12.2021
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Die von der Regierung der Türkei eingesetzten Wirtschaftsinstrumente haben nach Worten von Präsident Recep Tayyip Erdogan geholfen, die schwere Krise zu überwinden. Jetzt komme es darauf an, sich unter die zehn weltgrößten Wirtschaftsnationen einzureihen, sagte Erdogan am Dienstag in Ankara.
„Mit Hilfe dieser Instrumente hatten wir einen (schwierigen) Weg in der Wirtschaft zurückgelegt und den Teufelskreis durchbrochen. (…) Jetzt bauen wir auf Investitionen, mehr Beschäftigung, Produktion, Export und Wachstum. Unser Ziel besteht darin, zu den zehn größten Wirtschaften der Welt aufzusteigen“, sagte der Präsident bei der Verleihung von Auszeichnungen des Rates für wissenschaftlich-technische Forschungen in der Akademie der Wissenschaften des Landes.
Das Finanzsystem der Türkei erlebt derzeit eine beispiellose Abwertung der Nationalwährung Lira. Im zurückliegenden Jahr musste die Zentralbank den Leitzins mehrmals in Folge senken. Im Ergebnis brach die türkische Währung gegenüber der US-Devise am 20. Dezember auf 18,4 Lira pro 1 US-Dollar ein, während der Wechselkurs noch im Januar bei 7,4 Lira/US-Dollar lag.
Erdogan kündigte neue Schritte zur Eindämmung der Volatilität des Wechselkurses an, wodurch die Verluste der letzten Wochen wettgemacht werden konnten: Am Dienstag kostete ein US-Dollar rund 11,8 Lira.
Tausende Menschen demonstrieren in Türkei für Rücktritt Erdogans - SNA, 1920, 04.12.2021
Tausende Menschen demonstrieren in Türkei für Rücktritt Erdogans
Erdogan plädiert für eine Leitzinssenkung und begründet seine Position damit, dass dies auch die Inflation eindämmen dürfte. Seit Juli 2019 hatte Erdogan zwei Zentralbankchefs und einen Finanzminister gefeuert. Führende Repräsentanten von Oppositionsparteien warfen dem Präsidenten „ökonomische Inkompetenz“ vor und forderten vorgezogene Wahlen. Erdogan lehnte ab. „Die Präsidenten- und die Parlamentswahlen finden wie geplant im Juni 2023 statt“, betonte er.
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