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Was beschäftigt deutsche Unternehmen mehr als Corona-Folgen? EY-Mittelstandsbarometer liefert Daten

© AP Photo / Martin MeissnerMenschen in einer Einkaufsstraße in Köln (Archivbild)
Menschen in einer Einkaufsstraße in Köln (Archivbild) - SNA, 1920, 26.12.2021
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Die deutschen mittelständischen Unternehmen machen sich mehr Sorgen um mangelnde Fachkräfte und hohe Rohstoff- und Energiepreise als um die Corona-Pandemie und ihre Folgen. Darüber berichtet am Sonntag die Deutsche Presse-Agentur (DPA) unter Verweis auf ein neues Mittelstandsbarometer des Beratungsunternehmens EY.
Demnach ergab eine telefonische Befragung von 800 deutschen Unternehmen mit einem Umsatz zwischen zehn Millionen und einer Milliarde Euro im November und Dezember, dass 67 Prozent der Firmen den Fachkräfteengpass für die größte Gefahr halten. Das entspreche einem Anstieg von 13 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Hohe Rohstoff- und Energiepreise sowie mögliche Hackerangriffe gaben den Unternehmen einen weiteren Grund zur Sorge. Erst dahinter landete die Befürchtung, dass sich die Corona-Pandemie verschlimmern könnte.
Strom (Symbolbild) - SNA, 1920, 23.12.2021
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Mehr Zuversicht mit Blick auf Zukunft

Laut dem neuen EY-Mittelstandsbarometer rechnet derzeit gut jeder zweite Mittelständler, dass sich seine Geschäftslage in den kommenden Monaten verbessern werde. Zu Beginn des Jahres waren es 45 Prozent. Auch die Stimmung in Bezug auf die Neueinstellungen hellte sich im Laufe des Jahres auf: Während nur 16 Prozent der Mittelständler die Zahl der Mitarbeiter Anfang 2021 steigern wollten, überlegt sich nun rund jedes dritte Unternehmen neue Stellen zu schaffen.
Es spreche inzwischen einiges für einen spürbaren Konjunkturaufschwung, findet der EY-Partner Michael Marbler. In vielen Bereichen gebe es einen erheblichen Nachholbedarf. „Einige erleben sogar eine Sonderkonjunktur und können sich vor Aufträgen kaum retten“, sagte Marbler gegenüber DPA.
Rechner (Symbobild) - SNA, 1920, 23.12.2021
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Zugleich musste Marbler einräumen, dass es auch Schattenseiten gebe. Der Einzelhandel leide etwa unter den Corona-Beschränkungen, und die Automobilbranche sei vom Engpass bei Halbleitern betroffen. Der Experte geht davon aus, dass die Pandemie noch nicht vorbei sei und „immer wieder böse Überraschungen“ bereithalte.
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