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Mann vergewaltigt jahrelang seine Ehefrau – und siegt vor Gericht

CC0 / superlux91 / Pixabay / Häusliche Gewalt (Symbolbild)
Häusliche Gewalt (Symbolbild) - SNA, 1920, 26.12.2021
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Ein 64-jähriger Mann aus der Schweiz hatte seine Frau von 2012 bis 2019 mehrfach vergewaltigt. Er wurde 2019 mit fast fünf Jahren Gefängnis und einer stationären Maßnahme bestraft. Die letztgenannte Strafe muss nun wegen einer Berufung gestrichen werden.
Jahrelang soll der eingebürgerte Türke die Frau geschlagen, bedroht und beschimpft haben, ebenso die Kinder, berichtet die „Solothurner Zeitung“. Bei einem Besuch im naturhistorischen Museum in Bern habe er sie in einen Nebenraum gezogen und sie dort vergewaltigt. In ihrer Wohnung musste sich seine Frau in Unterwäsche auf das Bett legen, während er den Kindern sein erigiertes Glied zeigte. Danach schickte er die Kleinen aus dem Zimmer und vergewaltigte sie. Erst als ihr Mann die Kinder in einer Heftigkeit schlug, wie er es bisher nicht getan hatte, wandte sich die Frau an die Polizei.
Erstinstanzlich wurden 2019 dem 64-Jährigen wegen mehrfacher Vergewaltigung und weiteren Delikten vier Jahre und zehn Monate Gefängnis und eine stationäre Maßnahme angeordnet. Da bei dem Mann auch eine narzisstische Persönlichkeitsstörung diagnostiziert wurde, musste er mindestens fünf Jahre stationär therapiert werden.
Letzte Woche habe der Beschuldigte jedoch eine Berufung eingelegt. Das Solothurner Obergericht bestätigte am Freitag sämtliche Schuldsprüche, aber entschied, die stationäre Maßnahme zu kippen. Eine Therapie garantiert laut Gutachten keinen Erfolg – genau das wäre aber Grundvoraussetzung für deren Anordnung, erklärte das Gericht.
Dies bedeutet nun, dass der sich jetzt noch in Haft befindende Mann in zweieinhalb Jahren freikomme. Auch wenn ein hohes Risiko bestehe, dass er sich in seiner nächsten Beziehung wieder so verhalten werde, hieß es im Bericht von Samstag. Das Urteil ist jedoch noch nicht rechtskräftig und könnte vor dem Bundesgericht weitergezogen werden.
Fußball (Symbolbild) - SNA, 1920, 20.12.2021
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