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Selbstmordattentat in Ostkongo: Mindestens sieben Tote – darunter Kinder

CC0 / aitoff/Pixabay / Polizei (Symbolbild)
Polizei (Symbolbild) - SNA, 1920, 26.12.2021
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Ein Selbstmordattentäter hat am Samstag einen Bombenanschlag in einem Restaurant in der ostkongolesischen Stadt Beni verübt. Dabei kamen sieben Menschen ums Leben. Das teilte die Nachrichtenagentur AP mit.
Die Gäste versammelten sich am Weihnachtstag zum Feiern in der Stadt, in der islamistische Extremisten aktiv sind. Kurz nachdem die Bombe explodiert war, kam es zu einer Reihe von Schüssen. Menschen flohen in Panik aus dem Stadtzentrum.
Der Sprecher des Gouverneurs der Provinz Nord-Kivu, General Sylvain Ekenge, erklärte, dass die Sicherheitskräfte den Attentäter daran gehindert hätten, die überfüllte Bar zu betreten, woraufhin er sich am Eingang des Lokals in die Luft gesprengt habe.
„Wir rufen die Menschen dazu auf, wachsam zu bleiben, und überfüllte Gebiete während der Feiertage zu meiden“, sagte er in einer Erklärung. „In der Stadt und auf dem Territorium von Beni ist es schwierig zu wissen ,who is who’.“
Rachel Magali war mit ihrer Schwägerin im Restaurant, als sie draußen ein lautes Geräusch hörte.
„Plötzlich haben wir schwarzen Rauch um die Bar herum gesehen, die Leute begannen zu weinen“, erzählte sie gegenüber AP.

„Wir rannten zu dem Ausgang, wo ich Menschen liegen sah. Überall waren grüne Plastikstühle, und ich sah auch abgetrennte Körperteile herumliegen. Es war wirklich schrecklich.“

Unter den Toten seien zwei Kinder gewesen, teilte der Bürgermeister und Polizeioberst Narcisse Muteba mit. Mindestens 13 Menschen seien verletzt und in ein lokales Krankenhaus gebracht worden.
„Die Ermittlungen laufen, um die Hintermänner dieses Terroranschlags zu finden“, sagte der Bürgermeister.
Die Regierung verurteilte den Anschlag entschieden und leitete Ermittlungen ein.
Der Anschlag am Samstag ist das erste Mal, dass ein Selbstmordattentäter mehrere Menschen im Ostkongo mit in den Tod gerissen hat. Anfang des Jahres hatte ein Mitglied der IS*-Gruppe (Islamischer Staat, auch Daesh*) die Verantwortung für ein Selbstmordattentat in der Nähe einer anderen Bar in der Stadt Beni übernommen, bei dem jedoch keine Menschenopfer zu beklagen waren.
Im Juni 2021 wurden ein Selbstmordattentat und eine weitere Explosion in einer katholischen Kirche verübt, bei der zwei Menschen verletzt worden waren. Trotz der Armeeoffensive und Anwesenheit von UN-Friedenstruppen in Beni hatten die Einwohner der Stadt mehrmals ihren Zorn über die mangelnde Sicherheitslage bekundet.
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