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Umfrage: Popularität der SPD und Grünen steigt – FDP und AfD verlieren an Rückhalt

© Foto : Deutscher Bundestag / Henning SchachtDeutscher Bundestag
Deutscher Bundestag - SNA, 1920, 26.12.2021
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Drei Monate nach der Bundestagswahl hat die SPD ihren Vorsprung vor der Union ausgebaut, wie die wöchentliche Sonntagsumfrage von Insa ergab. Das Meinungsforschungsinstitut ermittelte auch die Popularität verschiedener Politiker. Die Umfrageergebnisse liegen der DPA vor.
Das Meinungsforschungsinstitut befragte vom 20 bis zum 23. Dezember 1195 Personen. In der Umfrage drückten 28 Prozent der Befragten ihre Präferenz für die Sozialdemokraten aus. Damit erhielt die SPD einen Prozentpunkt mehr, als in der vorherigen Umfrage. Auch die Grünen verbesserten sich um einen Punkt auf 15 Prozent. Die FDP schnitt hingegen um einen Punkt schlechter ab als vorherige Woche. Nur elf Prozent der Wähler würden ihre Stimme der Partei geben. Die Umfrageergebnisse der AfD haben sich ebenfalls um einen Prozentpunkt verschlechtert und lagen bei elf Prozent. Die Wahlergebnisse der Linken (fünf Prozent) und der Union (23 Prozent) blieben unverändert.
Das Umfrageergebnis unterscheidet sich kaum von dem Ausgang der Bundestagswahl. Die SPD war mit 25,7 Prozent stärkste Kraft, gefolgt von der Union mit 24,1 Prozent. Die Grünen erhielten 14,8 Prozent der Stimmen und die FDP elfeinhalb Prozent. Knapp zehn Prozent erzielte die AfD, während die Linke mit fast fünf Prozent das Schlusslicht bildete.

Beliebtheit von deutschen Politikern

Das Meinungsforschungsinstitut ermittelte auch die Popularität von 18 Politikern, dafür wurden repräsentativ 1195 Personen befragt. 56 Prozent der Befragten stimmten zu, dass Olaf Scholz (SPD) möglichst viel Einfluss in der Politik haben sollte. Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) lag mit 54 Prozent auf Platz zwei des Rankings. Finanzminister Christian Lindner und CSU-Chef Markus Söder erhielten je 44 Prozent, Wirtschaftsminister Robert Habeck und Landwirtschaftsminister Cem Özdemir bekamen von je 39 Prozent der Befragten Zuspruch. Außenministerin Annalena Baerbock würden 32 Prozent mehr Einfluss in der Politik verschaffen.
Mitglied der neuen Bundesregierung, Außenministerin Annalena Baerbock  - SNA, 1920, 15.12.2021
Zweifel an neuen Ministerinnen: Mehrheit hält neue Außenministerin Baerbock für ungeeignet– Umfrage
Damit erhielten die meisten Politiker weniger Unterstützung als im RTL/NTV-Trendbarometer vor knapp zwei Wochen. Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) wurde bei der Umfrage von 73 Prozent der Befragten als kompetent eingestuft, Christian Lindner von 55 Prozent und Cem Özdemir von ungefähr 65 Prozent. Lediglich 31 Prozent konnten sich vorstellen, dass Außenministerin Baerbock ihrem Amt gewachsen ist. Somit hat sich die Sicht der Bundesbürger auf die Chefin des Auswärtigen Amtes kaum gebessert. Zuvor hatte eine Umfrage von Infratest Dimap ergeben, dass knapp die Hälfte der Deutschen die Eignung des Bundeskanzlers Olaf Scholz anerkenne.
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