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Konflikt in Myanmar: Rund 40 Menschen vom Militär getötet und verbrannt – Bericht

© REUTERS / StringerZivilisten in Myanmar (Symbolbild)
Zivilisten in Myanmar (Symbolbild) - SNA, 1920, 26.12.2021
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In Myanmar sind etwa 40 Menschen, darunter auch Frauen, Ältere und Kinder, vom Militär angeblich getötet und verbrannt worden. Die lokale Menschenrechtsorganisation „Karen Human Rights Group“ berichtete darüber am Sonntag auf Facebook.
Die „Karen Human Rights Group“-Vertreter erklärten, sie hätten die Leichen von Binnenvertriebenen im Bundesstaat Kayah im Osten des Landes gefunden:
„Wir, die Organisationen der Zivilgesellschaft, verurteilen aufs Schärfste die von der Militärjunta im Bundesstaat Karenni begangenen Handlungen, die internationalen Verbrechen gleichkommen, und werden dem Karenni-Volk zur Seite stehen, um Gerechtigkeit zu erlangen.“
Das Militär in Myanmar sagte Berichten der staatlichen Medien zufolge, es habe eine nicht näher definierte Anzahl von „Terroristen mit Waffen“ der oppositionellen und bewaffneten Kräfte getötet. Die Menschen seien in sieben Fahrzeugen gewesen und hätten auf Befehl des Militärs nicht angehalten.
Die Vertreter der Karenni National Defence Force, einer der größten Oppositionskräfte der Junta, betonten, es handle sich nicht um ihre Mitglieder, sondern um Zivilisten, die vor dem Konflikt Zuflucht gesucht hätten.
„Wir waren so schockiert, als wir sahen, dass alle Leichen unterschiedliche Größen hatten, darunter Kinder, Frauen und ältere Menschen“, sagte ein Kommandeur, der nicht namentlich genannt werden wollte.
Ein Dorfbewohner sagte, er habe am Freitagabend vom Feuer gewusst, sei aber nicht zum Tatort gegangen, da geschossen worden sei.
„Ich ging heute Morgen, um zu schauen. Ich habe verbrannte Leichen gesehen und auch die Kleidung von Kindern und Frauen, die herum verstreut war“, sagte er gegenüber Reuters.
 Free Burma Rangers - SNA, 1920, 14.12.2021
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