Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Seit einer Woche: Gazprom bucht keinen Gastransit durch Pipeline Jamal-Europa

© SNA / Evgeny Biyatov / Zur BilddatenbankGazprom Logo
Gazprom Logo - SNA, 1920, 26.12.2021
Abonnieren
Das russische Energieunternehmen Gazprom hat auf einer regelmäßigen Sitzung der täglichen Auktion die Kapazität der russisch-europäischen Pipeline Jamal-Europa für den Gastransit durch Polen am Montag nicht gebucht. Das belegen die Daten der GSA-Plattform.
Im Rahmen einer vortägigen Auktion (Day-Ahead-Auktion) sei angeboten worden, eine Kapazität in Höhe von 89,1 Millionen Kubikmetern am Einspeisepunkt zum polnischen Abschnitt der Pipeline zu buchen. Das Angebot sei erneut unbeansprucht geblieben.
So hat Gazprom den polnischen Abschnitt der Gasleitung Jamal-Europa während der regelmäßigen Sitzung eine Woche lang nicht gebucht. Zugleich bucht das Unternehmen die Pipeline-Kapazität auch nicht bei einer zusätzlichen Sitzung, welche unmittelbar vor Beginn eines neuen Gastages stattfindet.
Im Dezember bucht Gazprom täglich den Gastransit durch die Jamal-Europa-Pipeline. Seit dem 17. Dezember hat es jedoch die Nutzung des polnischen Abschnitts stark reduziert und seit dem 21. Dezember diesen überhaupt nicht mehr genutzt. Die Pipeline wird im Rückwärtsmodus betrieben. Die aktuelle Situation ist zu einem der Faktoren für den erneuten Anstieg der Gaspreise in Europa geworden.
Gazprom würde diese Strecke nun nicht mehr benutzen, da eine Reihe von Kunden, vor allem aus Frankreich und Deutschland, bereits ihr gesamtes Jahresvertragsvolumen vollständig ausgewählt hätten und keine Anträge auf eine Gaslieferung stellen würden, erklärte zuvor ein Sprecher des Unternehmens.
Alle Anschuldigungen gegen Russland und Gazprom, sie würden zu wenig Gas auf den europäischen Markt liefern, wies er als „Lügen und Unwahrheiten“ zurück.
Was die Gas-Rücklieferungen betreffe, welche jetzt von Deutschland nach Polen und wahrscheinlich weiter in die Ukraine erfolgen, so seien diese keine vernünftige Entscheidung von Europa, hieß es weiter. Das Gas stamme aus den unterirdischen Speichern in Deutschland, wobei 47 Prozent des Gases bereits entnommen seien und die Anlagen eine geringe Auslastung aufweisen würden. Dabei fange der Winter gerade erst an.
Das Logo des russischen Gasriesen Gazprom  - SNA, 1920, 25.12.2021
Gaslieferungen nach Europa: Gazprom weist Kritiker zurecht – „Selbst in den Spiegel schauen“
Newsticker
0
Neueste obenÄlteste oben
loader
Live
Заголовок открываемого материала
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала