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Putin telefoniert mit Vucic: Zusätzliche Gaslieferungen für Serbien im Fokus

© AFP 2021 / Mikhail KlementyevRusslands Präsident Wladimir Putin und Serbiens Präsident Aleksandar Vucic beim Treffen in Sotschi im November 2021 (Archivbild)
Russlands Präsident Wladimir Putin und Serbiens Präsident Aleksandar Vucic beim Treffen in Sotschi im November 2021 (Archivbild) - SNA, 1920, 25.12.2021
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Der russische Präsident Wladimir Putin und der serbische Präsident Aleksandar Vucic haben in einer Videoschalte am Samstag die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern besprochen. Dabei wurden auch die Gaslieferungen angesprochen. Eine entsprechende Mitteilung erschien auf der Webseite der serbischen Regierung.
Die Staatschefs sprachen demnach über die europäische und globale Energiesituation. Putin versicherte Vucic, Serbien werde in diesem Winter über genug Gas verfügen. Besprochen wurde außerdem eine Vereinbarung, die zusätzliche Gaslieferungen ermöglichen würde.
Während des Gesprächs wurde die Bereitschaft zu einer weiteren engen Zusammenarbeit zwischen Serbien und Russland in Fragen der bilateralen, regionalen und internationalen Agenda betont. Die beiden Präsidenten unterstrichen, dass die serbisch-russischen Wirtschaftsbeziehungen immer stärker würden, dass es viel mehr Möglichkeiten für die Zusammenarbeit im Wirtschaftsbereich gebe als momentan und dass es Raum für neue gemeinsame Projekte gebe. Darüber hinaus kündigten beide Staatschefs an, in naher Zukunft sei mit der Unterzeichnung des Abkommens über die strategische und wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Serbien und Russland zu rechnen. Zudem hätten sie den Vertrag zwischen Petrohemija und Gazprom positiv bewertet.
Präsident Vucic dankte Putin für die Lieferung der Panzerabwehrraketen „Kornet“ und bezeichnete sie als die besten weltweit. Sie trügen der Verstärkung seiner Landarmee bei, so Vucic.
Serbiens Präsident Aleksandar Vucic spricht auf einer Pressekonferenz in Belgrad, Serbien (Archivbild) - SNA, 1920, 29.11.2021
Serbiens Staatschef Vucic: Russland trotz Gasmangels vom europäischen Markt verdrängt
Zuvor war der Chef des Staatskonzerns „Srbijagas“, Dusan Bajatovic, nach Sankt-Petersburg zu Verhandlungen mit Gazprom gereist, um zusätzliche Gaslieferungen zu besprechen.
Laut Vucic versucht man Russland trotz des Gasmangels in Europa vom europäischen Gasmarkt zu verdrängen. Er begrüße jedoch das jüngste Abkommen mit Russland, wonach Serbien in den nächsten Monaten Gaslieferungen für 270 US-Dollar pro 1000 Kubikmeter erhalten werde. Mit Ausnahme der GUS-Staaten sei das der günstigste Gaspreis in Europa, betonte der Präsident.
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