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Katholische Kirche Polens will Migranten aufnehmen: „Ruf des Evangeliums nach Hilfe für Notleidende“

© AFP 2021 / MIKOLAJ TORUNSKIWojciech Polak, ist Erzbischof von Gnesen (Gniezno), dem ältesten katholischen Erzbistum Polens, und als Primas von Polens Bischöfen der Erste unter Gleichen.
Wojciech Polak, ist Erzbischof von Gnesen (Gniezno), dem ältesten katholischen Erzbistum Polens, und als Primas von Polens Bischöfen der Erste unter Gleichen.  - SNA, 1920, 25.12.2021
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Der höchste Würdenträger der katholischen Kirche Polens hat sich für die Aufnahme von Migranten ausgesprochen, berichtet die DPA.
Wojciech Polak, ist Erzbischof von Gnesen (Gniezno), dem ältesten katholischen Erzbistum Polens, und als Primas von Polens Bischöfen der Erste unter Gleichen. In einem Interview der polnischen katholischen Nachrichtenagentur KAI bezog er zur Migrationskrise Stellung.
Polak befürwortete die Aufnahme von Flüchtlingen und äußerte, dass er theoretisch bereit wäre, Flüchtlinge in seiner Erzdiözese aufzunehmen.
„Aber die Aufnahme allein reicht nicht. Es bedarf eines umfassenden Systems der Hilfe zur Integration“, fügte er hinzu.
Dabei bezog er sich auf die Notwendigkeit der staatlichen Regulierung der Flüchtlingsaufnahme.
In dem Interview wurden dem Erzbischof Umfrageergebnisse präsentiert, wonach Gläubige in Polen seltener bereit sind, Flüchtlinge aufzunehmen als Nichtgläubige.
„Wenn diese Umfragen die tatsächlichen Überzeugungen der Gläubigen widerspiegeln, bedeutet das für mich eine noch dringendere Aufforderung, den Ruf des Evangeliums nach Hilfe für Notleidende zu bekräftigen“, antwortete Polak.
Nächstenliebe und Hilfe für Notleidende seien Grundsätze der christlichen Lehre.
Grenzposten zwischen Belarus und Polen.  - SNA, 1920, 23.12.2021
Westen soll Verantwortung für Migrationskrise an EU-Grenze übernehmen – russischer Diplomat
Im November berichteten belarussische Grenzschützer über eine große Gruppe von Migranten, zumeist Kurden, die in Richtung der Grenze zu Polen unterwegs war. Polen sicherte seine Grenzen zunehmend ab. Seit vielen Wochen harren Menschen unter teils erbärmlichen Bedingungen im Grenzgebiet aus. Der Vorwurf von Pushbacks und Gewalt gegen Flüchtlinge wurde wiederholt gegen das polnische Militär erhoben.
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