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„Nicht die rationellste Lösung“: Gazprom kritisch zur Gas-Rücklieferung aus Deutschland

© SNA / Alexander Galperin / Zur BilddatenbankGazprom, Logo
Gazprom, Logo - SNA, 1920, 25.12.2021
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Die Gaslieferungen, welche dieser Tage im Rückwertsmodus von Deutschland nach Polen und womöglich weiter in die Ukraine erfolgen, sind keine vernünftige Entscheidung von Europa, wie Sergej Kuprijanow, der Sprecher des russischen Energieunternehmens Gazprom, am Samstag mitteilte.
„Es ist darauf hinzuweisen, dass nach den verfügbaren Daten eine physische Rücklieferung von Gas aus Deutschland nach Polen und offenbar in die Ukraine in einer Menge von drei bis fünf Millionen Kubikmetern pro Tag stattfindet“, sagte Kuprijanow dem TV-Sender Rossiya 1.
Dabei stamme das Gas aus den unterirdischen Speichern in Deutschland, wobei 47 Prozent des Gases bereits entnommen seien, und der Winter fange gerade erst an.
„Es ist nicht die rationellste Lösung“, fügte Kuprijanow hinzu.
Zugleich stellte er fest, dass solche Lieferungen deutlich mehr kosten würden als die von Gazprom gelieferten Vertragsmengen.
Russlands Präsident Wladimir Putin und Serbiens Präsident Aleksandar Vucic beim Treffen in Sotschi im November 2021 (Archivbild) - SNA, 1920, 25.12.2021
Putin telefoniert mit Vucic: Zusätzliche Gaslieferungen für Serbien im Fokus
Am Donnerstag hat der russische Präsident Wladimir Putin bei seiner jährlichen Pressekonferenz darauf verwiesen, dass Deutschland bereits seit einigen Tagen die Jamal-Europa-Pipeline für Rückwärtslieferungen nach Polen nutze. Diese Rückwärtsbewegung von Gas nach Polen schließe die Lieferungen durch die Jamal-Pipeline nach Deutschland aus, hieß es.
Putin wies zudem auf eine Pipeline zwischen Polen und der Ukraine hin, die Gasvolumen von drei Millionen Kubikmetern täglich pumpe. „Ich habe jeden Grund zu der Annahme, dass dieses Gas in die Ukraine fließt“, so der russische Staatschef. Die europäischen Gasverbraucher hätten ein Recht, darüber Bescheid zu wissen, und sollten sich wegen hoher Gaspreise an die zuständigen Behörden wenden, findet Putin.
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