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Washingtons Russland-Politik schafft „toxische Atmosphäre“ – Lawrow

© SNA / Pressedienst des Außenamtes / Zur BilddatenbankRusslands Außenminister Sergej Lawrow
Russlands Außenminister Sergej Lawrow  - SNA, 1920, 24.12.2021
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Die von den USA durchgeführte Russland-Politik schafft laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow eine toxische Atmosphäre und steht der Aufnahme eines ruhigen Dialogs im Weg.
„In Zusammenarbeit mit Washington hat sich eine ungesunde Situation entwickelt. Viele ‚Reizerreger‘ haben sich angesammelt. Die Amerikaner verfolgen eine offen unfreundliche Linie: Sie verhängen Sanktionen, erheben unbegründete Anschuldigungen gegen uns, unternehmen andere feindselige Schritte“, sagte Lawrow in einem Interview mit der bosnisch-herzegowinischen Zeitung „Oslobodenje".
„Das alles schafft eine toxische Atmosphäre, behindert den Aufbau einer ruhigen, professionellen Kommunikation“, erklärte der Außenminister.
Er verwies auch auf die Aktivitäten zur Einbeziehung der Ukraine in die Nato, wodurch künftig Angriffsraketensysteme direkt an der russischen Grenze auftauchen könnten – dies schaffe „inakzeptable Bedrohungen für die Sicherheit Russlands und provoziert ernsthafte militärische Risiken für alle Beteiligten bis hin zu einem groß angelegten Konflikt in Europa“.
„Wir glauben, dass es zuallererst notwendig ist, den Grad der Konfrontation zu verringern, der durch die Art und Weise verursacht wird, wie sich die amerikanischen Kollegen um ihre ukrainischen Schützlinge kümmern“, sagte Lawrow.
Der Minister erinnerte auch an das Online-Gespräch der Präsidenten Russlands und der USA am 7. Dezember, bei dem die Ukraine-Krise und fehlende Fortschritte bei der Umsetzung der Minsker Vereinbarungen zum Donbass im Mittelpunkt standen.
„Der russische Präsident Wladimir Putin veranschaulichte mit konkreten Beispielen die destruktive Linie Kiews zur Demontage der Minsker Vereinbarungen und der im Normandie-Format getroffenen Vereinbarungen, zeigte sich ernsthaft besorgt über die provokativen Aktionen der Ukraine gegen den Donbass“, sagte Lawrow.
Pentagon-Sprecher John Kirby (Archivbild) - SNA, 1920, 22.12.2021
Geplante Provokation im Donbass – USA reagieren auf Lagebericht von Schoigu
Das ukrainische Parlament hat im Dezember 2014 zwei Gesetze geändert und auf den blockfreien Status des Staates verzichtet. Im Februar 2019 wurden Verfassungsänderungen beschlossen und damit den Kurs des Landes auf künftige Mitgliedschaften in der EU und Nato festgelegt. Die Ukraine hat als sechster Staat den Status eines erweiterten Nato-Partners erhalten. Der ehemalige Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen sagte damals, dass die Ukraine für einen Beitritt zum Bündnis eine Reihe von Kriterien erfüllen müsste, deren Umsetzung viel Zeit in Anspruch nehmen werde.
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