Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

UNO: USA sollten der Arbeit akkreditierter Diplomaten nicht im Wege stehen

© REUTERS / EDUARDO MUNOZDas Logo der Vereinten Nationen in der Halle der Generalversammlung
Das Logo der Vereinten Nationen in der Halle der Generalversammlung - SNA, 1920, 24.12.2021
Abonnieren
Seit einiger Zeit hat Russland Probleme beim Ausstellen von Visa für eigenes Personal in den USA. In dieser Frage vertreten die Vereinten Nationen laut dem stellvertretenden Sprecher des UN-Generalsekretärs, Farhan Haq, die folgende Position: Washington sollte bei der Organisation akkreditierte Diplomaten arbeiten lassen.
„Wir haben klargestellt, dass das Gastland akkreditierte Diplomaten zum Dienst zulassen sollte“, sagte Haq am Freitag gegenüber der Agentur „RIA Novosti“.
Russland hat früher am Tag UN-Generalsekretär Antonio Guterres aufgefordert, wegen der Verzögerungen bei der Ausstellung von Visa und des beschlagnahmten diplomatischen Eigentums unverzüglich ein Schiedsgerichtsverfahren gegen die USA einzuleiten, so die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa.
Russische Botschaft in Washington - SNA, 1920, 24.12.2021
Russland fordert UN-Schiedsgerichtsverfahren gegen USA
Die Administration des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama hat Ende Dezember 2016 ein Sanktionspaket gegen Russland wegen angeblicher „Einmischung in die Wahlen“ und „Druck auf die in Russland tätigen US-Diplomaten“ verabschiedet. Die USA beschlagnahmten dann sechs Objekte der russischen diplomatischen Mission auf amerikanischem Boden und verweigern russischen Diplomaten seither den Zugang. Es sei sogar die Rede von Plänen gewesen, das russische Eigentum zu verkaufen. Außerdem haben die Administrationen von Obama und seinem Nachfolger Donald Trump Dutzende russische Diplomaten ausgewiesen und die russischen Konsulate in San Francisco und Seattle sowie die Handelsvertretung in Washington geschlossen. Moskau reagierte mit Ausweisung von US-Diplomaten und schloss das US-Konsulat in St. Petersburg.
Letzten Monat hatte es weitere Spannungen in diesem Bereich gegeben. Wie Russlands Botschafter in Washington, Anatoli Antonow, zuvor sagte, müssten 27 russische Diplomaten mit ihren Familien zum 30. Januar aus den USA ausreisen. Zum 30. Juni nächsten Jahres müssten ähnlich viele russische Diplomaten samt Familien das Land verlassen.
Im Juni, nach dem Gipfeltreffen der Präsidenten Wladimir Putin und Joe Biden in Genf, nahmen Moskau und Washington Kontakte zur Normalisierung der Arbeit der Botschaften auf, doch laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow gibt es bei diesem Prozess keinen Fortschritt wegen der Versuche der USA, Druck auf Russland auszuüben.
Newsticker
0
Neueste obenÄlteste oben
loader
Live
Заголовок открываемого материала
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала