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Beratungen zu Ukraine-Krise zwischen Berlin und Moskau für Januar geplant

© CC0Ukrainische Flagge
Ukrainische Flagge  - SNA, 1920, 24.12.2021
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Hochrangige Vertreter Deutschlands und Russlands wollen sich nach Angaben aus Regierungskreisen Anfang Januar treffen, um über die Ukraine-Krise zu beraten.
Über das physische Treffen soll am Donnerstag in einem Telefonat zwischen dem außenpolitischen Berater von Bundeskanzler Olaf Scholz, Jens Plötner, und dem russischen Ukraine-Unterhändler Dmitri Kosak entschieden worden sein.
Plötner habe in dem Gespräch erneut zur Deeskalation der Lage in der Ukraine und im Grenzgebiet zu Russland aufgerufen und die Notwendigkeit betont, zusammen mit der Ukraine und Frankreich im sogenannten Normandie-Format über die weitere Situation zu beraten. „Ziel der deutschen Seite bleibt es, eine zügige Reaktivierung des Normandie-Formats zu erreichen“, hieß es aus der Regierung.
Bereits am Dienstag hatten der russische Präsident Wladimir Putin und der neu gewählte deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz ihr erstes gemeinsames Telefongespräch geführt. Die Spannungen an der ukrainisch-russischen Grenze standen dabei auch ganz oben auf der Prioritätenliste. Der Bundeskanzler betonte die Notwendigkeit, die Verhandlungen im Normandie-Format voranzubringen.
Die Vierer-Treffen zwischen Moskau, Kiew, Berlin und Paris gibt es seit Beginn des Konflikts in der Ostukraine 2014. Das letzte Gipfeltreffen fand Ende 2019 in Paris statt. Die dort getroffenen Vereinbarungen sind bis heute nicht umgesetzt.
Eine deutsche Flagge weht neben der Kuppel des Reichstagsgebäudes in Berlin, Feb. 12, 2020 - SNA, 1920, 22.12.2021
Zu allen Gesprächsformaten bereit: Deutschland will zu Deeskalation im Ukraine-Konflikt beitragen
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