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Private Hilfsorganisationen retten erneut mehrere Hundert Migranten im Mittelmeer

© AFP 2021 / VIRGINIE NGUYEN HOANGÄrzte ohne Grenzen zeigt Besatzung der „Geo Barents“, die an einer Such- und Rettungsaktion zur Rettung von Migranten teilnehmen.
Ärzte ohne Grenzen zeigt Besatzung der „Geo Barents“, die an einer Such- und Rettungsaktion zur Rettung von Migranten teilnehmen. - SNA, 1920, 24.12.2021
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Mehrere private Hilfsorganisationen haben diese Woche nach eigenen Angaben Hunderte Migranten im Mittelmeer gerettet.
Die private Hilfsorganisation „Sea-Watch“ teilte am Freitag mit, dass sie im zentralen Mittelmeer mehr als 90 Migranten aus Seenot gerettet habe. Auch die Besatzung der „Sea-Watch 3” holte 93 Personen von einem doppelstöckigen Holzboot in der Nähe der Insel Lampedusa.
„Die Sea-Watch 3 hat in einer ersten Rettungsaktion 93 Menschen an Bord genommen. Unsere Crew hatte das doppelstöckige Holzboot am frühen Morgen gesichtet. Unsere Schnellboote wurden sofort zu Wasser gelassen, um die Menschen aus ihrem seeuntüchtigen Boot zu evakuieren“, berichtete die Hilfsorganisation auf Twitter.
Ärzte ohne Grenzen berichteten am Freitag auf Twitter von einem ähnlichen Einsatz – 100 Menschen wurden von einem doppelstöckigen Holzboot gerettet. Es war der achte Rettungseinsatz der „Geo Barents“ auf ihrer Mission im Mittelmeer. Insgesamt rettete die Besatzung in acht Rettungseinsätzen fast 560 Menschen.
Nach Angaben der Hilfsorganisation „SOS Mediterranean“ wurden 114 Menschen letzte Woche durch die Crew der „Ocean Viking“ im Mittelmeer gerettet.
„Unsere Teams haben letzte Woche 114 Menschen im zentralen Mittelmeer gerettet. Heute, an Heiligabend, sind wir immer noch gestrandet und warten auf einen Hafen, um von Bord zugehen“, teilte die Hilfsorganisation auf Twitter mit.
Die Schiffe „Geo Barents“ und „Ocean Viking“ sind noch auf der Suche nach einem sicheren Hafen.
Das italienische Innenministerium teilte mit, dass in diesem Jahr mehr als 64.600 Migranten in Booten Italien erreichten. Im Vorjahr waren es zum gleichen Zeitpunkt rund 34.100 Personen gewesen.
Die Internationale Organisation für Migration (IOM) registrierte seit 2014 23.150 vermisste Migranten im Mittelmeer.
Migranten in einem Boot im Mittelmeer (Symbolbild) - SNA, 1920, 23.12.2021
Rettung von Migranten in Seenot: Italienisches Gericht lässt Anklage gegen Carola Rackete fallen
Das zentrale Mittelmeer gilt als die tödlichste Migrationsroute der Welt. Seit 2014 sind auf dieser Route mehr als 17.000 Menschen gestorben oder verschwunden. IOM registrierte im westlichen Mittelmeer mehr als 2000 Todes- und Vermisstenfälle. Im östlichen Mittelmeer verschwanden oder starben seit 2014 ungefähr 1700 Personen.
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