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Apple-Mitarbeiter streiken an Heiligabend und rufen zum Nichtkauf von Firmenwaren auf

© SNA / Natalia SeliwerstowaApple-Logo (Archiv)
Apple-Logo (Archiv) - SNA, 1920, 24.12.2021
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Eine Gruppe von Apple-Mitarbeitern will an Heiligabend streiken und hat die Öffentlichkeit dazu aufgerufen, Produkte des Tech-Riesen an diesem Tag nicht zu kaufen. Das gaben die Mitarbeiter am Donnerstag auf Twitter bekannt.
Die Gruppe unter dem Namen „Apple Together“ erklärte, sie würden am 24. Dezember protestieren, um bessere Arbeitsbedingungen zu verlangen.
Obwohl die Zahl der Mitarbeiter, die daran teilnehmen wollen, unklar ist, forderten die Initiatoren die Verbraucher auf, sich mit den Arbeitern von Apple zu solidarisieren.
„Überschreite nicht die Streikpostenlinie“, hieß es. „Wir sind Apple. Wir verdienen einen respektvollen Arbeitsplatz. Wir verdienen einen bezahlten Krankheitsurlaub. Wir verdienen Schutz an vorderster Front. Wir verdienen eine angemessene psychische Gesundheitsfürsorge.“
Die Mitarbeiter forderten zudem die Öffentlichkeit dazu auf, am Tag des Streiks in Geschäften und online ihre Produkte nicht zu kaufen.
Der Tweet enthielt auch einen Link für streikende Mitarbeiter, um auf einen Notfallfonds für technische Mitarbeiter zuzugreifen. Der Fonds, der bis 5000 US-Dollar zur Verfügung stellt, ist für die Mitarbeiter von Apple und Netflix gedacht, die die Arbeitsbedingungen landesweit beleuchtet haben.
Es wurde berichtet, dass zwar viele Apple-Mitarbeiter auf der Führungsebene am 24. Dezember Urlaub haben würden, viele Einzelhandelsmitarbeiter jedoch immer noch in Apple-Geschäften im ganzen Land arbeiten würden.
Die geplante Arbeitsniederlegung erfolgt inmitten rascher Aufrufe zu Änderungen in der Arbeitsplatzkultur von Apple.

„Apple hat sich zu lange der öffentlichen Kontrolle entzogen“, sagten die Apple-Together-Organisatoren. „Die Wahrheit ist, dass für viele Apple-Mitarbeiter – die Realität, der sich unsere schwarzen, einheimischen und anderen Kollegen aus rassisch, geschlechtlich und historisch marginalisierten Minderheiten überproportional stellen müssen –, die Kultur der Geheimhaltung eine undurchsichtige, einschüchternde Festung schafft.“

Apple-CEO Tim Cook posiert mit einem neuen MacBook Pro für Apples Unleashed 2021-Event im Apple Park in Cupertino, Kalifornien, den 18. Oktober 2021. - SNA, 1920, 19.10.2021
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Es ist nicht das erste Mal, dass die Mitarbeiter des Technologiegiganten für Schlagzeilen sorgen. Im August dieses Jahres hatten sie einen Sozialnetz-Hashtag #AppleToo organisiert, um das bekannt zu geben, was ihrer Meinung nach „Hunderte von Geschichten über Rassismus, Sexismus, Diskriminierung, Vergeltung, Mobbing, sexuelle und andere Formen der Belästigung sowie sexuelle Übergriffe“ waren. Dies führte zu über 500 Antworten von aktuellen und ehemaligen Arbeitnehmern, die schließlich ihre persönlichen Geschichten erzählt hatten.
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