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2021 weniger Konsum und Kirchengänger an Weihnachten – Umfrage

CC0 / JillWellington / Pixabay / Weihnachten (Symbolbild)
Weihnachten (Symbolbild) - SNA, 1920, 23.12.2021
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Nur etwa jeder dritte Deutsche assoziiert das Christfest mit der Geburt Jesu Christi, über zwei Drittel denken dagegen an Geschenke. Eine der DPA vorliegende Studie ermittelte, wie sich die Assoziationen der Deutschen zu Weihnachten innerhalb von 10 Jahren wandelten.
In diesem Dezember, sowie im Dezember vor einem Jahrzehnt, wurden 1000 Deutsche ab 14 Jahren zu ihren Weihnachts-Assoziationen befragt. Die Umfrage führte die BAT-Stiftung für Zukunftsfragen, eine Initiative des Zigarettenunternehmens British American Tobacco durch.
„Weihnachten bleibt in erster Linie ein Familienfest“, erklärte der wissenschaftliche Leiter der Stiftung, Prof. Ulrich Reinhardt gegenüber der DPA.
Die meisten Deutschen verbanden 2011 Weihnachten vor allem mit einem Tannenbaum. Die Geschenke wurden 2011 am zweithäufigsten genannt (66 Prozent), dicht gefolgt von Zeit mit der Familie. In diesem Jahr gaben nur noch 44 Prozent der Befragten Geschenke an.
Somit ist die Bedeutung des Konsums in der Adventszeit gesunken.
„Die Gründe hierfür sind vielschichtig und reichen von begrenzten finanziellen Möglichkeiten durch Einkommenseinbußen über wenig Lust auf überfüllte Shoppingareale bis hin zum Umdenken – was ist im Leben wirklich wichtig“, äußerte Reinhardt.
Unverändert 31 Prozent der Deutschen denken bei Heiligabend an die Geburt Christi, so die DPA mit Verweis auf die BAT-Stiftung.
Der weihnachtliche Kirchgang landete in beiden Umfragen auf dem letzten Platz. Vor zehn Jahren verband knapp ein Viertel der Deutschen das Fest mit dem Kirchgang, 2021 waren es lediglich 14 Prozent. Das steht laut DPA in einem Zusammenhang mit Kontaktbeschränkungen und der Sorge sich anzustecken.
Neujahrstimmung 2021-2022 in Moskau - SNA, 1920, 20.12.2021
Weihnachts- und Neujahrstimmung 2021-2022 in Moskau – Fotos
Drei Prozent mehr gaben in diesem Jahr an, Weihnachten mit Liebe und Harmonie zu verbinden (2011 waren es 30 Prozent, 2021 noch 33 Prozent). Auch die Bedeutung von Ruhe und Besinnlichkeit ist gestiegen, nun assoziiert die Hälfte der Befragten dies mit dem Fest. Acht Prozent der Deutschen fürchten an Heiligabend Einsamkeit, das sind vier Prozent mehr als in der vorherigen Umfrage. 31 Prozent nehmen an, dass das Fest dieses Jahr wegen der Pandemie weniger schön wird.
Die BAT-Stiftung für Zukunftsfragen führte bereits 2011 eine Studie zu den Assoziationen der Deutschen mit Weihnachten durch. Diese wies große Unterschiede zwischen den Geschlechtern, Altersklassen und West- und Ostdeutschland auf. So ergab die Umfrage, dass 2011 vor allem die unter 34-Jährigen Konsum schätzten. Nur ein Viertel der Altersgruppe verband das Fest mit der Geburt Jesu Christi. Unter den Westdeutschen fanden sich mehr Kirchengänger. Männer dachten beim Stichwort Weihnachten überdurchschnittlich häufig an Essen und Familienstreit, während Frauen deutlich öfter an Besinnlichkeit und Weihnachtsstress dachten.
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