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Putin zu Sicherheitsgarantien: Der Ball liegt nun beim Westen

© SNA / Ramil Sitdikov / Zur BilddatenbankDer russische Präsident Wladimir Putin bei seiner traditionellen jährlichen Pressekonferenz am 23. Dezember 2021
Der russische Präsident Wladimir Putin bei seiner traditionellen jährlichen Pressekonferenz am 23. Dezember 2021 - SNA, 1920, 23.12.2021
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Bei seiner traditionellen jährlichen Pressekonferenz am Donnerstag hat der russische Präsident Wladimir Putin Stellung zu den angespannten Beziehungen mit der Nato sowie der Situation um die Ukraine und die Krim-Frage genommen.
„Ohne jegliche Kniffe haben wir die Frage gestellt: es muss keine Osterweiterung geben. Der Ball liegt nun bei ihnen. Im Großen und Ganzen sehen wir eine positive Reaktion”, sagte Putin.
Die US-Seite sei zu Verhandlungen in Genf bereit, fügte er hinzu und brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass der Prozess „diesen Weg gehen wird“.
Zu der Situation um die Ukraine erläuterte der russische Staatschef:

„Es entsteht der Eindruck, dass eine dritte Militäroperation vorbereitet wird und dass man sich vielleicht darauf vorbereiten muss.”

Eine zweite Option sei demnach die Schaffung eines „Anti-Russlands“ in der Ukraine mit Waffenlieferungen und „Gehirnwäsche der Bevölkerung“.
„Aber wir müssen über die Aussichten für unsere Sicherheit in naher Zukunft nachdenken. Abwarten, bis sie zuschlagen? Das ist eine ernste Frage”, so Putin.
Auf die Frage, ob „Russland (auf den Westen) böse“ sei, präzisierte Putin, dass „Russland sich konzentriere“.
Was die Situation um die Ukraine und um die Krim angeht, kam es laut dem Präsidenten im Jahr 2014 zur Eskalation:
Der Kreml hatte mit der Ukraine zusammengearbeitet und war für eine weitere Kooperation bereit – 2014 passierte aber ein „blutiger Putsch“.
„Wozu? Es gibt keine Antwort“, sagte er.
Es gibt laut dem Präsidenten keine Erklärung dafür, wozu es gemacht wurde.
Dadurch entstand die Frage der Krim. „Russland konnte nicht anders handeln, konnte nicht willenlos dem zuschauen, was in der Ukraine und unter anderem im Donbass stattfand.“
„Zuvor geriet ein Teil des historischen Territoriums der UdSSR außerhalb des Staatsgebiets, und Moskau hatte sich damit abgefunden“, so der Präsident.
Man sei aber im Jahr 2014 gezwungen gewesen, etwas zu tun, setzte er fort.
„So kam es zu einer Krise. Gut. Zweimal versuchten die ukrainischen Behörden, das Problem mit Gewalt zu lösen. Das Ergebnis? Die Einkreisung, Verluste und die Minsker Vereinbarungen. Sind sie gut oder nicht? Sie sind die einzig möglichen. Worin besteht das Problem? Man will sie nicht erfüllen.“
Man habe die Russen, die auf diesen Territorien leben, zu einem nicht einheimischen Volk erklärt. Dann verdränge man die Russen aus dem historischen Territorium, so Putin.
„Man sage, Russland muss die (Minsker) Vereinbarungen erfüllen. Wir stimmen zu.“
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