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„USA kamen mit Raketen zu unserem Haus“: Putin fordert von Nato „unverzüglich“ Sicherheitsgarantien

© SNA / Ramil SitdikovDer russische Präsident Wladimir Putin bei seiner traditionellen jährlichen Pressekonferenz am 23. Dezember 2021
Der russische Präsident Wladimir Putin bei seiner traditionellen jährlichen Pressekonferenz am 23. Dezember 2021 - SNA, 1920, 23.12.2021
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Eine Skynews-Reporterin stellt bei der Großen Pressekonferenz des russischen Präsidenten die Frage, ob ein Angriff Russlands auf die Ukraine möglich ist. Wladimir Putin antwortet klar: Russland bedroht niemanden.
Zur Frage der Journalistin, welche Nichtangriffs-Garantien Russland bieten könne, vermerkte Putin, dass es nicht Russland sei, das andere Staaten bedrohe.
Wladimir Putins „Große Pressekonferenz“ 2021 - SNA, 1920, 23.12.2021
Live aus Moskau: Jährliche Große Pressekonferenz des russischen Präsidenten
Die Nato habe Russland „unverschämt betrogen“, indem die Allianz in den 90ern versprochen hatte, keine Osterweiterung voranzutreiben. Es habe in der Tat aber fünf Wellen der Nato-Expansion gegeben, so Putin.
„Sind wir es, die zu den Grenzen der USA oder zu den Grenzen Großbritanniens gekommen sind? Man ist zu uns gekommen. Und jetzt sagt man: ‚Nein, auch die Ukraine wird der Nato beitreten‘. Das heißt, auch dort werden (Raketen-)Systeme stationiert“, erläuterte er.
„Sie fordern von mir irgendwelche Garantien. Sie sollten uns Garantien geben, Sie – und unverzüglich, jetzt, und es nicht jahrzehntelang unter den Teppich kehren“, sagte der Präsident.
Russland habe klar mitgeteilt, dass eine Nato-Osterweiterung inakzeptabel sei. Aber: „Die USA kamen mit ihren Raketen zu unserem Haus. Sie sind bereits an der Schwelle unseres Hauses.“ Putin fragte rhetorisch, ob es denn eine außerordentliche Anforderung sei, „keine Raketensysteme vor unserem Haus aufzustellen“.
Dazu führte er ein Beispiel an:
„Wie würden die Amerikaner reagieren, wenn wir unsere Raketen an der Grenze zwischen Kanada und den USA oder an der Grenze zwischen Mexiko und den USA aufstellen würden? Hatten Mexiko und die Vereinigten Staaten nie territoriale Probleme? Wem hatte früher Kalifornien gehört? Und Texas? Vergessen oder was? Keiner erinnert sich daran, so wie man sich heute an die Krim erinnert.“
Putin nutzte auch weiter die US-Geschichte als Beispiel – in einer Rede über die Wünsche Washingtons bezüglich der Entwicklung Russlands. Er erinnerte daran, dass schon im Jahr 1918 ein Berater des damaligen US-Präsidenten Woodrow Wilson gesagt hatte: „Der ganzen Welt würde es ruhiger gehen, wenn anstelle des heutigen Russlands ein Staat in Sibirien und vier weitere im europäischen Teil entstehen würden.“
Der russische Präsident Wladimir Putin bei seiner traditionellen jährlichen Pressekonferenz am 23. Dezember 2021 - SNA, 1920, 23.12.2021
Putin zu Sicherheitsgarantien: Der Ball liegt nun beim Westen
Russland habe sich selbst 1991 in zwölf Teile gegliedert, so Putin weiter. „Es scheint aber, dass dies unseren Partnern nicht genügt.“ Die Sowjetunion habe alles getan, um gute Beziehungen zu den USA zu bauen. „Was mehr hatten Sie gebraucht? Wozu unterstützten sie Terroristen im Kaukasus?”, fragte der russische Staatschef, und gab die Antwort: es sei ein weiterer Versuch gewesen, das Land zu zerstören.
Sollte sich der Westen weiterhin aggressiv gegenüber Russland verhalten, so Putin, werde das Land „angemessene militärtechnische Maßnahmen ergreifen und auf unfreundliche Schritte hart reagieren”.
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